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  • : TheGoodGirl
  • Blog von Ariane
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  • : Ich bin 22 und studiere Sozialmanagement. Ich lache gern und lerne gern neue Leute kennen. Vor ca 3 Jahren habe ich das Reisen für mich entdeckt. Ansonsten lese ich gern, höre Musik gehe ins Kino, mache Sport, sammle Postkarten...

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Donnerstag, 22. januar 2009 4 22 /01 /2009 08:37
Vor 4 Jahren absolvierte ich meine Fachhochschulreife in Magdeburg. Im Februar 2005 plante unser Ethiklehrer, wie jedes Jahr einen Skiausflug nach Österreich. Aus jeder Klasse konnte acht Leute mitfahren. Da ich noch nie in meinem Leben Skigefahren bin, meldete ich mich an.
Insgesamt war es auch sehr billig, wir musste jeder nur knapp 250 Euro zahlen, incl. Skiausrüstung, Skipass, Unterkunft und für die Anfänger einen Skikurs.
Ein paar Tage später sollte ich und meine Mitschüler in einem Skiladen in der Näher der Schule unsere Ausrüstung aussuchen, damit alles passte wenn wir in Österreich ankamen.
2 Wochen später ging es dann los. Gestartet wurde von Busbahnhof in Magdeburg. Die Fahrt dauerte knapp 10 Stunden. Ich blieb die ganze Zeit über wach, da ich sehr aufgeregt war.
Am Skiort angekommen, mussten wir unsere Sachen auf den Schneeraupen verstauen. Diese brachten unser Gepäck auf die Hütte. Mit der Seilbahn ging es dann zu den Pisten. Oben angekommen, wartete auch schon die Skilehrerin auf uns Anfänger. Die anderen durften auch schon gleich los legen. Der Rest, bekam erstmal eine Belehrung. Dann ging es los, wir sollten uns die Skier anziehen
Ich stellte mich etwas dumm an und fiel sofort auf die Nase. Das Aufstehen war nicht sehr leicht, da ich auf einem kleinen Hang stand und immer wieder wegrutschte. Nach einer Weile, entschied ich mich die Skier auszuziehen und so aufzustehen. Da stand auf einmal meine Ethiklehrer vor mir und meinte ich sollte die Skier wieder anschnallen. Er ließ mich richtig rund laufen und ich versuchte mich irgendwie raus zureden. Er hätte mich beinahe zum heulen gebracht. Während wir so rumdiskutiereten, merkten wir nicht wie sich mein Anfängerkurs auf den Weg machte, die hatte mich gar nicht für voll genommen. Als wir das merkten, war es schon zu spät und die über alle Berge.
Ich war ziemlich fertig und dass obwohl ich noch nicht mal 3 Sekunden auf meinen Skiern gestanden hatte.
Mein Ethiklehrer rief einen Bekannten von sich an und bat ihn sich meiner anzunehmen. Es dauerte nicht lange und er kam angefahren. Sein Name war Uwe und er arbeitete dort als Skilehrer. Die beiden kannten sich schon eine Weile, deshalb tat Uwe ihm diesen Gefallen und spielte trotz seiner freien Woche meinen Skilehrer. 
Ich war total erleichtert, wann bekommt man schon mal einen Privattrainer und das auch noch total kostenlos.
Uwe war richtig nett und unter seiner Anleitung konnte ich, auch trotz Skiren an meinen Füßen auf stehen.
Die erste Piste die wir runter fuhren war der Babyhang, dieser war für Anfänger vorgesehen, natürlich fiel ich ein paar mal hin, aber mein Skilehrer macht mir immer wieder Mut. Am Anfang fuhr ich sehr ängstlich, aber mit der Zeit fing es sogar an Spaß zu machen. Bis wir dann zu dem, bis dahin größten Abhang kamen, Am Ende dieses stand unsere Hütte, also musste ich da irgendwie runter. Wir diskutierten sehr lange und Uwe versuchte mir einzureden, dass es schlimmer aussieht als es in Wirklichkeit war. Ich konnte mich aber nicht überwinden. Ich zog meine Skier aus und gab sie ihm mit dem Satz "Ich laufe". Das habe ich dann auch gemacht. Unten angekommen, gab er mir meine Skier wieder und wir stellten sie in den dafür vorgesehenen Raum.
Ich bedankte mich bei Uwe und wir verabredeten uns für den nächsten Tag um 9.00 für den nächsten Skikurs.
Dann ging ich hoch auf mein Zimmer, alles anderen waren schon längst wieder da.
Die Jungs hatte meinen Koffer schon mit hochgetragen. Wir hatte zwei Zimmer. Ein Durchgangszimmer und eines dahinter. Das hintere war für die Mäddels und das vordere wurde von den Jungs bezogen. Leider standen in jedem Zimmer nur 3 Betten und wir waren aber 4 Mäddels und 4 Jungs. Also musste jeweils einer auf Matratzen schlafen. Ich entschied mich dann den anderen die Betten zu überlassen und richtete mir eine Ecke ein.
Wir hatten sogar unser eigenes Badezimmer. Nach dem auspacken gingen wir runter zum Abendessen. Der Speiseraum, sowie die ganze Hütte war im typisch österreichischen/bayrischem Stil.
Zum Essen wurde ein Buffet aufgebaut, es sah alles sehr lecker aus.
Von unserem Platz aus konnte man raus gucken. Die Aussicht war fantastisch. Alles war weiß und man konnte fast bis runter ins Dort gucken.
Den Abend verbrachten wir in einer Art Clubraum, dort konnten wir reden, tanzen und ein Bar gab es auch.
Dort traf ich auch wieder auf Uwe mit dem ich mich eine Weile unterhielt, er meinte wenn ich nicht dagegen hätte würde er mich für die ganze Woche übernehmen. Ich stimmte zu.
Gegen 23.00 verließ ich den Club und machte mich Bettfertig.
Die Nacht konnte ich nicht schlafen, da meine Matratze immer wieder auseinder rutschte ich eines der Mäddels sehr laut schnarchte. Ich ging dann noch mal ins Bad, auf dem Weg dort hin musste ich durch das Jungenzimmer. Auf meinem Weg zurück weckte ich aus Versehen Christoph. Er fragte was los sein und ich erzählte ihm, dass ich nicht schlafen könnte und warum. Er bat mir an in seinem Bett zu schlafen, ich nahm das Angebot an und er holte sich meine Martratze aus dem Zimmer und schlief darauf weiter. Ich schlief auch gleich wieder ein. Am nächsten Morgen machten wir uns fertig und gingen runter zum Frühstück. Nach dem Essen ging es wieder raus. Dort begrüßte ich meinen Skilehrer. Um zu den Sesselliften zu kommen musste wir ersteinmal einen ziemlich großen Abhang herrunter, da ich ein kleinen Angsthase bin lief ich diesen lieber runter als zu fahren.
Unten angekommen ging es zu den Sesselliften, mit diesen sollten wir auf die Piste kommen. Ich setze mich beim ersten daneben, den zweiten bekam ich aber.
Bei Aussteigen hatte ich auch ein paar Probleme und fiel erst mal nach vorne.
Uwe und ich übten das Fahren auf der "Autobahn", diese war perfekt zum Üben, da die Steigung nicht sehr stark war. Uwe zeigte mir wie man richtig fährt, bremst und nach rechts und links lenkt. Nach einer Weile hatte ich den Dreh langsam raus und fiel auch nicht mehr so oft hin. Es machte wirklich sehr viel Spaß. Den großen Hügel traute ich mich aber immer noch nicht runter.
Am späten Nachmittag bekamen wir die Nachricht, dass Christoph mit einer anderen Skifahrerin zusammen gestoßen war und ihr Skistock in die Hand gerammt bekam.
Er wurde ins Krankenhaus gefahren, kam aber am nächsten Tag wieder, durfte aber erst mal nicht mehr fahren.
Den Abend verbrachten wir auf dem Zimmer und spielten Karten. Irgendwie hatte sich unter den anderen Gästen rumgesprochen, dass wir ein eigenes Badezimmer hatte und es kamen andauert irgendwelche Mäddels die bei uns duschen wollten, da es unten nur Gemeinschaftsduschen gab. Die Jungs hatte natürlich nichts dagegen.
Am nächste Tag konnten wir nicht fahren da es sehr nebelig draußen war. Also langweilen wir uns ziemlich. Ich fing an mich mit Andreas zu unterhalten, er fuhr schon ziemliche lange Ski und fragte mich warum ich solchen Angst hatte, den Abhang vorm Haus runter zu fahren. Ich meinte nur weil ich sehen kann wie tief das da runter geht.  Er schlug mir vor es jetzt zu versuche, da ich durch den Nebel nicht bis ganz runter schauen könnte. Das machten wir dann auch. Ich fuhr runter ohne einmal hin zufallen. Ich war so stolz auf mich und Andreas auch. Am Abend schlief ich wieder bei den Jungs. Am nächste Morgen war Uwe sehr überrascht, das ich ohne rumzetern den Abhang runter sauste. An diesem Tag wollte er mit den anderen Skilehrer zusammen fahren und ich mitten drin. Das war sehr lustig, vorallem, da sie an jeder Hütte einen Boxenstopp einlegen musste um ein Bier zu trinken.
Während des Mittagessen kam ich mit meinem Ethiklehrer ins Gespräch. Er war ziemlich cool und wir verstanden uns sehr gut. Im Gespräch stellte sich herraus, dass er im Vorstand vom Karate Verein Sachsen Anhalt ist und da ich schon lange Karate machte hatte wir genügend Gesprächsstoff. Er war ziemlich stolz auf mich, da ich das Skifahren sehr schnell gelernt hatte. Ich fiel auch so gut wie gar nicht mehr hin, da ich die Technik raus hatte.  Jetzt durfte ich auch mit auf die roten Pisten kommen, nachdem ich fast die ganze Zeit nur auf den blauen gefahren war. Ich fuhr sogar besser als die Leute, die den Anfängerkurs besucht hatte. Vielleicht war es doch nicht so schlimm, das ich mich am Anfang so doof angestellt hatte.
Unseren letzten Abend verbrachten wir wieder in dem Clubraum. Ich bedankte mich bei Uwe, er war ein phantastischer Skilehrer und vorallem so geduldig mit mir.
Den nächsten Morgen packten wir unsere Sachen und brachten diese runter zu den Schneeraupen. Wir selber musste zum Lift runter fahren.
Im Lift sitzend, verlor ich einen meiner Skistöcke, deshalb musste einer der Gruppenleiter noch mal eine Runde fahren, um diesen zu holen. Was mir auch sehr Leid tat.
Dann stiegen wir in die Seilbahn, welche uns wieder nach unten brachte. Dort stand auch schon unser Bus und als wir alle eingestiegen waren ging es wieder Heim.
Nach diesem Auflug hieß ich bei unserem Ethiklehrer nur noch Skihase oder Pistenfuchs.

von TheGoodGirl - veröffentlicht in: Österreich - Community: Reisen – rund um die Welt
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Mittwoch, 21. januar 2009 3 21 /01 /2009 08:53
Im Sommer 2007 lernte ich Dave kennen, er kam aus Southampton und wir arbeiteten zusammen im Ferienlager. Am Ende des Sommers lud er mich zu sich nach Prague ein, wo er derzeit als Englischlehrer arbeitete.
Im November des Jahres kündigte ich mich einfach für ein verlängertes Wochenende bei ihm an.
Mit den Zug fuhr ich über Dresden nach Prague. Mein Abteil teilte ich mit einer älteren Frau, wie ich später mitbekam, wohnte sie in Prague und hatte in Dresden ihre Tochter besucht. Wir unterhielten uns eine bisschen und sie erzählte mir von Prague.
Ich war schon ein mal in dort gewesen, aber leider nur einen halben Tag, deshalb habe ich nicht viel gesehen von der Stadt, um so mehr freute ich mich über Daves Einladung.
Am Bahnhof in Prague ankommen, wartete ich auf Dave, da er mich abholen wollte.
Da er noch nicht da war versuchte ich ihn anzurufen. Dies gestaltete sich aber ziemlich schwierig, da die Verbindung nicht sehr gut war.
Nach einer halben Stunde hin und her telefonieren, fanden wir herraus, dass Dave an einem völlig anderen Bahnhof wartete. Ich erklärte ihm dann an welchem ich mich befand und er machte sich auf den Weg. Nach einer weiteren halben Stunde kam er dann auch.
Er begrüßte mich mit einer Umarmung und nahm mir meinen Rucksack ab.
Anschließend stiegen wir in die U Bahn, fuhren aber in die falsche Richtung, was er nach drei Haltestellen erst mitbekam. Dort stiegen wir aus und nahmen die nächste Bahn wieder zurück.
Dann endlich kamen wir bei ihm an. Er wohnte in einem sehr alten Haus. Die Wohnung teilte er sich mit einem Briten und zwei Amerikanern.
Die Wohnung war nicht sehr sauber, aber das war zu erwarten bei vier Männern.
Dave zeigte mir sein Zimmer, er entschuldigte sich bei mir, dass er keine Zeit gefunden hatte aufzuräumen.
Die vier Zimmer der Jungs lagen alle neben einandern und jedes hatte eine Durchgangstür, welche Tag und Nacht offen standen.
Nach dem ich meine Sachen in sein Zimmer gebracht hatte lernte ich seine Mitbewohner Henry und Steve kennen. Beide waren sehr nett, besonders Steve hatte es mir angetan, er war ziemlich süß.
Am Abend lud mich Dave zu einem Thanksgiving Dinner ein, welches seine Mitbewohner veranstalteten.
Für diesen Anlass hatten sie einen Raum in einem Pub gemietet, das Essen brachten sie aber selber mit. Es kamen an die 20 Leute, darunter Amerikaner, Briten und ein Mädchen aus Rumänien. Vor dem Essen musste jeder sagen wo für er Dankbar war. Zum Essen gab es Kartoffelbrei, Truthahnfüllung, Gemüse, aber statt Truthahn gab es Huhn. Es war alles sehr lecker.
Bei Essen unterhielt ich mich mit meinem Tischnachbarn, er kam aus New York und meinte, dass ich die Stadt unbedingt einmal besuchen müsse.
Der Abend war sehr nett. Auf dem Rückweg unterhielt ich mich mit Steve, er erzählte mir von Seattle seiner Heimatstadt und von seinem Ausflug nach Berlin vor einigen Tagen.
Bei Dave angekommen, machte ich mich Bettfertig. Dave hatte zwei Betten in seinem Zimmer, welche nebeneinander standen. Wir redeten fast die ganze Nacht durch.
Den nächsten Morgen ließ er mich ausschlafen, da er früh arbeiten musste.
Ich stand gegen 10.00 auf und wusste nicht so recht was ich machen sollte, ich machte mich erstmal fertig und wartete bis Dave wieder kam. Nach knapp einer Stunde kam er vom Untericht wieder.
Er fragte mich ob ich schon gefrühstückt hätte, ich sagte nein, da ich mir nicht einfach etwas nehmen wollte. Er meinte aber, dass es kein Problem gewesen wäre.
Auf die Frage ob ich Hunger hätte antwortete ich mit Ja und er machte mir eine Schale mit Müsli zurecht.
Nach dem Frühstück gingen wir in die Stadt. Dave war ein super Tourguide. Zuerst besuchten wir das Museum für Naturkunde, was sehr interessant war.
Im Anschluss besuchten wir die Prager Burg und kletterten auf den Turm. Die Aussicht war wirklich sehr schön. Später machten wir einen Spaziergang an der Moldau und gingen über die Karlsbrücke.
Am Späten Nachmittag trafen wir uns mit Mike, er wollte Dave besuchen kommen übers Wochenende. Wir kannten uns auch schon vom Sommer her.
Zusammen gingen wir wieder zu Dave. Da er auf ein weiteres Thanksgiving Dinner eingeladen war, wo er uns nicht mitnehmen konnte, bliebe ich und Mike bei Dave zu Hause. Er versprach uns aber, dass er gegen 8.00 wieder da sein und wir danach mit den anderen in einen Pub gehen würden.
In der Zwischenzeit gingen ich und Mike Pizza essen. Wir verstanden uns super, redeten über Filme und Musik.
Gegen 8.00 machten wir uns wieder auf den Weg Heim. Dave ließ aber auf sich warten. Nach einer Stunde war er immer noch nicht da, irgendwann kam Steve Heim und er fragte uns was wir noch hier machten, da die anderen alle schon in dem Pub waren. Dave hatte uns voll vergessen. Zusammen mit Steve gingen wir in diesem Pub.
Dave entschuldigte sich bei uns und lud uns auf einen Drink ein.
Den Abend stellte er mir seine Freundin Marie vor. Sie war ziemlich cool und wir verstanden uns von Anfang an. Später erzählte mir Dave, dass sie die Richtige für ihn wäre und er sich eine Zukunft mir ihr vorstellen könnte. Ich fand das Ganze am Anfang nicht ganz so toll, da ich selber ein Auge auf ihn geworfen hatte. Aber ich gönnte es ihm und sie war auch sehr nett.
In dem Pub lernten wir einen Typen aus Manchester kennen, er lud uns alle auf einen Drink ein. Ich konnte aber kaum verstehen was er erzählte, da sein Akzent zu stark war.
Nach Mitternacht wollte ich dann langsam gehen. Dave meinte er würde die Nacht bei Marie schlafen und Mike bei ihm. Da Mike aber noch nicht los wollte drückte mir Dave mir seinen Schlüssel in die Hand.
Leider hatte ich mir nicht gemerkt wo es zurück zur Wohnung ging. Zum Glück wollte Steve aber auch zurück und er begleitete mich Heim. Unterwegs unterhielten wir uns und veranstalteten einen Bubble Gum Contest. Wir wetteten wer die größte Kaugummiblase machen könnte und ich gewann.
Wieder angekommen, redeten wir noch eine Weile und gingen schlafen. Mike kam erst sehr
spät Heim.
Am näch
sten morgen kam Dave Heim und gegen Mittag beschlossen wir in den Prager Zoo zu gehen.
Der Zoo war wirklich ziemlich groß und auch sehr schön. Wir schafften nicht alles, aber meine Lieblingstiere, die Erdmännchen sahen wir.
Wir verbrachten fast den ganzen Tag im Zoo. Am besten fand ich die Fledermaushöhle. Mike wusste nicht, dass es sich um Fledermäuse handelte, sonst wäre er sicher nicht gekommen. Es war sehr witzig, als er es merkte und wie er panisch raus rannte.
Am Abend trafen wir uns mit Daves Freunden zum Pool spielen. Ich und Marie spielten zusammen, es war sehr lustig. Sie konnte auch ein paar Brocken Deutsch sprechen. Und wir versuchten uns zu unterhalten.
Nach dem wir die Bar verlassen hatten, schauten wir bei Dave noch einen Film. Die Nacht schlief Dave wieder bei Marie.
Am nächsten Morgen kam Dave sehr früh wieder um mich zum Bahnhof zu bringen. Auf dem Weg meinte er, dass er sich sehr über meinen Besuch gefreut habe und ich jederzeit wieder kommen könnte oder ihn auch mal in Southampton besuchen könnte.
Am Bahnhof angekommen verabschiedeten wir uns mit einer Umarmung.
Auf meinem Weg nach Hause legte ich noch einen kurzen Stopp in Dresden ein um mich dort mit einem Freund auf einen Kaffee zu treffen.




von TheGoodGirl - veröffentlicht in: Tschechien - Community: Reisen – rund um die Welt
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Dienstag, 20. januar 2009 2 20 /01 /2009 10:27
Eigentlich wollte ich mich letzten September mit meiner Thailändischen Brieffreundin in London treffen, da sie für einige Zeit nach England gehen wollte. Ich buchte also ein Ticket über das Internet. Ungefähr einen Monat vor dem Abflugtermin, bekam ich eine Email, dass sie nicht kommen könnte, das es Probleme mit ihrem Visum gäbe, statt dessen würde sie für einige Zeit nach Vietnam gehen.
Da ich das Ticket nicht umtauschen konnte, überlegte ich es verfallen zu lassen. Ich entschied mich aber dann doch zu allein zu fliegen, immerhin hatte ich noch Ferien.
Ganze zwei Wochen wollte ich aber nicht in London verbringen, also suchte ich noch nach anderen Reisezielen. Weil mein Budget begrenzt war schaute ich mich nach Orten in der Nähe von London um. Informieren über Zugverbindungen und Preise tat ich mich im Internet und stellte so eine Reiseroute zusammen.
Mein erstes Reiseziel sollte Oxford werden, dann nach Brighton und den Rest der Zeit wollte ich in London verbringen. Online bestellte ich Zug und Bustickets, da dies billiger als vor Ort war. Außerdem kaufte ich mir eine Oyster Card damit ich Transportmöglichkeiten in London verbilligt nutzen konnte.
Am 3. September war es dann soweit. Ich sollte vom Flughafen Frankfurt Hahn starten. Um 7.00 morgens fuhr mein Zug vom Tangerhütter Bahnhof und ich musste 3 mal umsteigen bis Frankfurt Main Hauptbahnhof.
Bis Braunschweig fuhr ich mit der Regional Bahn und dem Express, von dort aus nahm ich den ICE. Ich mag ICE fahren nicht so sehr, da man ewig suchen muss um einen freien Platz zu finden. Ich musste mindestens 5 Abteile abklappern um einen Sitzplatz zu auszumachen.
In Frankfurt hatte ich 10 Minuten um die Bushaltestelle Richtung Frankfurt Hahn zu finden. Leider brauchte ich etwas länger und verpasste somit den Bus, zum Glück fuhren diese stündlich. Außerdem musste ich festellen das ich schon mindestens drei mal an der Haltestelle vorbei gelaufen war, was mich ärgerte.
Um die Zeit tot zuschlagen bis der nächste Bus fuhr, tauschte ich schon mal meine Euros in Pfund um. Wieder an der Haltestelle angekommen stand auch schon der Bus da, ich verstaute also mein Gepäck und sicherte mir einen Fensterplatz.
Die Fahrt dauerte fast zwei Stunden. Am Flughafen machte ich mich auf die Suche nach dem richtigen Schalter und checkte ein.
Die Sicherheitkontrolle dauerte etwas, aber ich hatte noch genug Zeit um mich zum Gate zu begeben.
Endlich im Flugzeug suchte ich mir einen Fensterplatz. Ich erließ die Sicherheitsanweisungen über mich ergehen und dann ging es endlich los.
Der Flug dauerte nur knapp eine Stunde. Wir kamen sehr gut durch, da die Wetterverhältnisse sehr gut waren. In London Stanstead angekommen, folgte ich dem Rest der Passagiere zur Gepäckausgabe. Es dauerte sehr lange bis mein Rucksack endlich auftauchte. Nachdem ich mein Gepäck wieder hatte, ging ich raus zu den Bussen. Diesmal wusste ich genau mit welchen ich nehmen musste, da ich ja schon ein Ticket hatte. Der Fahrer war sehr nett und half mir beim Verstauen meiner Sachen.
Die Fahrt nach London dauerte ungefährt 2 Stunden und ich nutzte die Zeit um etwas zu schlafen. In London stieg ich an der Victoria Station aus, da ich von dort aus den nächsten Bus nach Oxford nehmen wollte. Leider erwies es sich als sehr schwierig die richtige Haltestelle zu finden. Ich hatte zwar einen Stadtplan und den Namen der Straße auf der sie sich befinden sollte, fand die Busstation aber nicht. Ich fragte also an einem der Ticketschalter am Bahnhof nach. Der Mann dort schien aber auch keine Ahnung zu haben, er drückte mir nur noch einen Stadtplan in die Hand. Nun hatte ich 2 Stadtpläne, aber war immer noch nicht schlauer. Nach einer Weile entdeckte ich eine Haltestelle und fragte einen der rum stehenden Passanten und ich hatte Glück es war die richtige.
Der Bus stand auch schon dort und ich verstaute mein Gepäck, als der Busfaher kam und mein Ticket sehen wollte. Ich zeigte es ihm freundlich und er meinte ich könnte diesen Bus nicht nehmen, da auf meinem Ticket 19.20 stand und dieser Bus aber schon 19,15 fahren würde. Ohne weiter ein Wort an mich zu verliehren nahm er mein Gepäck wieder von der Ablage, stellte es vor mir auf den Bürgersteig und stieg in seinen Bus.
Der nächste Bus fuhr erst wieder 20 Minuten später, deshalb verstand ich sein Problem nicht, zumal der Bus fast leer gewesen war. Ich war aber nicht die einzige, ein Junge musste sogar wieder austeigen weil auf seinem Ticket eine andere Zeit stand.
Der nächsten Bus durften wir aber dann nehmen. Es war ein Doppelstockbus, aber da ich meine Haltestelle nicht verpassen wollte, setzte ich mich nach unten. Der Bus war fast leer, trozdem setze sich der Jungen von vorher mir gegenüber. Er war ziemlich süß, aber wir kamen leider nicht ins Gespräch, lächelten uns aber fortwärend an.
In Oxford stieg er ziemlich zeitig aus und sagte mit einen verschmitztem Lächeln und  einen süßen Englisch Akzent "Goodbye" zu mir.
Ich musste bis zur Endstelle fahren. Dort angekommen rief ich Erwin meinen Gastgeber an. Er wollte mich eigetlich abholen, hatte es aber vergessen. Er versprach mir sich sofort auf den Weg zu machen.
An der Bushaltestelle musste ich über eine Stunde warten. Es war ziemlich kalt und auch schon dunkel. Zum Glück war die Station aber auch nach 21.00 noch sehr belebt. Kurz nach 22.00 kam Erwin dann auch, er begrüßte mich und entschuldigte sich, dass er mich hatte so lange warten lassen. Er nahm mir meinen Rucksack ab und wir gingen Richtung Stadt. Dort trafen wir uns mit einigen seiner Freunde.
Zusammen gingen wir in eine Bar. Erwin lud mich auf einen Drink ein und wir unterhielten uns sehr angeregt. Ich wurde sehr nett von allen aufgenommen und sie waren sehr interessiert mehr über mich zu erfahren.  Besonders angetan hatte es mir David, er kam aus London und studierte in Oxford. Wir verstanden uns super, er war sehr nett und irgendwie richtig süß.
Später unterhielt ich mich mit Carly, es war aber nicht so einfach zu verstehen was sie mir erzählte, das sie einen ziemlich starten Akzent hatte.
Nach einer Weilen verließen wir die Bar wieder und gingen in einen Club. Dort hatten wir ein paar Drinks und unterhielten uns. Um ca 3.00 morgens verließen wir den Club und gingen in den nächsten Imbiss um uns etwas zu Essen zu bestellen. Dieses ließen wir uns einpacken und machten uns auf den Weg zu Dave. Dort aßen wir unsere Pommes und die gekauften Nuggets. Am frühen Morgen verabschiedeten ich und Erwin uns und wir machten uns auf dem Heimweg. Er wohnte im Studentenwohnheim der Brooks Universität. Erwin zeigte mir mein Zimmer und ich fiel auch sofort ins Bett. Nach knapp drei Stunden Schlaf stand ich auf und machte mich fertig.
Erwin hatte die Wohnung schon längst verlassen, da er arbeiten musste. Auf dem Küchentisch lag ein Stadptplan, ein Hausschlüssel und ein Zettel von Erwin, dass er gegen 3.00 wieder da wäre und ich mir bis dahin einen schön Tag machen sollte! Ich nahm mir also die Karte und den Schlüsse und machte mich auf die Gegend zu erkunden. Ich lief Richtung Vorstadt. Die Gegend war sehr schön, es gab viele Parks und neben den kleinen englischen Häuschen gab es auch viele kleine Geschäfte.
Am späten Vormittag ging ich Richtung Innenstadt, dort besuchte ich den Botanischen Garten. Dieser war nicht sehr groß, aber ganz schön. Gegen Mittag traf ich mit mit Marlies, eine Österreicherin. Sie machte gerade ein Au Pair Jahr in Oxford. Zusammen gingen wir Richtung Cornmarket, wo wir uns in einen kleinen Laden setzten und dort Mittag aßen. Die Baguettes dort waren sehe lecker und auch der Wirt war sehr nett und wir unterhielten uns eine Weile mit ihm. Später gingen wir noch einen Kaffee trinken. Am Nachmittag verabschiedeten wir uns, verabredeten uns aber für den Abend.
Wieder zu Haus angekommen, lernte ich Richard, Erwins Mitbewohner kennen.Leider musste er uns auch gleich wieder verlassen. Erwin war den Nachmittag sehr müde, da er die Nacht kaum geschlafen hatte. Er entschuldigte sich bei mir, dass er nicht für mich da sein konnte, aber er versprach mir auch sich den nächsten Tag Zeit für mich zu nehmen.
Für den Rest des Tages lies ich Erwin schlafen und verabredete mich mit Frazer, einem Australier. Wir trafen uns am Kreisverkehr vor der Innenstadt. Frazer zeigte mir die Stadt und sein College. Er erklärte mir auch einige Sachen zur Oxford Universität. Was ich vorher nicht wusste war das es 39 verschiedene Colleges gibt die in der ganzen Stadt verteilt sind.
Am Späten Nachmittag trafen wir uns mit einigen Freunden von ihm im Music Park. Dort treffen sie sich jede Woche zum Frisbee spielen. Ich durfte sogar mitspielen. Die Regeln waren etwas kompliziert und es war ziemlich anstrengend, aber es machte sehr viel Spaß. Die Leute waren alle sehr nett zu mir und hinterher unterhielten wir uns noch etwas.
Anschließend lud mich Frazer zu sich zum Abendessen ein. Dort lernte ich seine Mitbewohnerin kennen, sie kam aus San Diego und wir unterhielten uns sehr gut.
Nach dem Essen verabschiedete ich mich und ging zurück zum Cornmarket, wo ich mich mit Marlies traf. Zusammen gingen wir in eine Bar, wo wir auf ein paar Leute aus ihrem Sprachkurs trafen. Es waren fast alles Österreicher und Deutsche. Wir tranken etwas und unterhielten uns. Gegen Mitternacht machte ich mich auf den Weg Heim. Da die Busse zu dieser Zeit nur stündlich fuhren und ich gerade einen verpasst hatte entschied ich mich zu laufen.
Ich lief etwas eine halbe Stunde, die letzten 10 Minuten waren etwas unheimlich, da ich durch einen der Parks laufen musste.
Am nächste Morgen frühstückten ich und Erwin zusammen. Er machte mir ein Porrige, eine Art Haferbrei auf Englische Art.
Nach dem Essen zeigte Erwin mir seine Universität, der Campus war riesig. Anschließend gingen wir in die Stadt. Wir wollten uns ein College von innen ansehen, leider standen vor jedem Eingang Wachleute. Irgendwie gelang es uns doch uns hineinzuschleichen. Wir kamen zwar nur auf den Hof, aber es war trotzdem sehenswert.
Später gingen wir ins Museum für Naturkunde, es war sehr interessant. Im Anschluss gingen wir in einen Pub etwas trinken. Dort bekam ich ein Freigetränk, weil ich dem Barkeeper erzählte, dass ich aus Deutschland sei.
Ich und Erwin unterhielten uns sehr gut. Er ist ein sehr lustiger Mensch und wir lachten viel. Er erzählte mir wie er vor ein paar Tagen von einem Eichhörnchen angegriffen wurde. Die Art wie er es erzählte, ich hab mich fast  weggeschmissen.
Zum Mittagessen gingen wir Heim und kochten zusammen. Ich schnitt Zwiebel und musste die ganze Zeit heulen und Erwin  hat mich die ganze Zeit mit aufgezogen. Am Nachmittag wollte ich mich mit Mikko, meinem neuen Gastgeber treffen. Erwin brachte mich hin, um sicher zustellen, dass ich gut ankommen würde. Mikko wohnte in einem Reihenhaus zusammen mit drei anderen Leuten. Ich und Mikko tranken eine Tee zusammen und redeten.
Er war ein sehr ruhiger Typ, aber trotzdem sehr nett. Am späten Nachmittag wollte er zum Sport gehen und wir verabredeten uns für den Abend in der Stadt.
Ich machte einen kleinen Spaziergang in der Gegend bevor ich mich auf der Cowley Road Richtung Stadt machte. Diese Straße gefiel mir sehr, weil dort so viele Kulturen auf einander prallten. An jeder Ecke gab es kleine Läden und Gaststätten aus allen möglichen Ländern.
In der Stadt angekommen setzte ich mich in ein Starbucks Cafe und bestellte mir eine heiße Schokolade. Danach traf ich mich wieder mit Mikko. Zusammen gingen wir zu einem Couchsurf Meeting, wo ich Marlise und Erwin wieder traf. Außerdem lernten wir Leute aus Österreich, Australien, Litauen und Deutschland kennen. Alle waren sehr nett. Erwin stellte mir seinen neuen Gast George vor, er kam aus Dreseden und hatte einen total niedlichen Englischen Akzent. Es hörte sich an, als ob ein "Kiwi" aus Neuseeland mit einem sprach.
Bei dem Treffen lernte ich Regina kennen, sie lud mich und Mikko zu einer Führung durch die Oxford Universität am nächsten Tag ein.
Es war ein sehr schöner Abend wir tranken, unterhielten uns und tanzten. Gegen 2.00 Uhr machten Mikko und ich uns zurück auf dem Heimweg.
Ich hatte mein eigenes Zimmer und konnte am nächsten Morgen ausschlafen. Gegen Mittag trafen wir uns mit Regina am Cornmarket.
Zusammen gingen zur Universität. Als normaler Tourist kommt man nur in das Hauptgebäude der Uni und dann gegen eine wie ich finde ziemlich hohen Eintritspreis. Man kann sich aber nur die Räume ansehen in denen damals Harry Potter gedreht wurde.
Da Regina an der Universität studiert, durfte ich als ihr Gast die Uni betreten und brauchte keinen Eintritt bezahlen. Sie zeigte uns die Hauphalle und den Readiing Room. Außerdem durften wir mit in die Bodleian Library, die älteste der 30 Bibliotheken der Universität. Anschließend machte Regina mit uns eine Führung durch die Kellergewölbe der Universität. Ich hatte es mir irgendwie anderes vorgestellt, eigentlich werden dort unten nur die ganzen Bücher gelagert, welche nicht für alle freigegeben sind. Regina erklärte uns dann das System mit welchen man an diese Bücher kommt. Es gibt in der Bibliothek solche Rollen in denen man bestimmte Code geben muss und dann bekommt man das passende Buch. Ich kannte das noch aus irgendwelchen Filme, wusste aber nicht das es das wirklich gib
t. Regina wusste sehr viel über die Universität und gab einen sehr guten Tourguide ab.
Im Anschluss zeigte sie uns noch den Blackwell Buchladen, der größte Buchladen Oxfords. Dort trafen wir auf George und Marlise. Zusammen gingen wir ein paar andere Couchsurfer zum Mittag treffen, in den Gardens. Wir saßen draußen im Hof, weil das Wetter sehr schön war. In der Gaststätte bekamen wir sogar ein Couchsurfer Rabatt.
Etwas später fing es dann an zu regnen und wir spannten unsere Regenschirme auf.
Am Nachmittag traf ich mich mit meinem neuen Gastgeber Derek am Carfax Tower. Da es sehr stark regnete gingen wir in ein Cafe und Derek lud mich auf eine heiße Schokolade ein. Wir unterhielten uns sehr angeregt und er war ein sehr interessanter Gesprächspartner.
Anschließend brachten wir meine Sachen zu ihm und machten einen Spaziergang. Er zeigte mir sein College, es ist eines der ältesten in Oxford. Wir besuchten den Innenhof und er erklärte mir das es einer der ruhigsten Orte in ganz Oxford sein, da der Straßenlärm drüberhin weg geht. Er zeigte mir außerdem den Speiseraum der Universität und ein paar andere Räume. Am Abend gingen wir ins Fitness Center der Brooks University. Dort gab er mir ein Kletterkurs. Derek ist ein erfahrender Kletterer und praktiziere sogar Free Climbing. Ich hatte im Klettern nicht so viele Erfahrungen, aber es machte wahnsinnig viel Spaß. Nach der ganzen Anstrengung besuchten wir Dereks Lieblingsinder. Derek bestellte richtig viel und wir probierten von jedem etwas. Das Essen war sehr lecker. Wir saßen dort mehr als zwei Stunden, aßen und redeten. Ich konnte mit ihm über alles reden, es war als ob wir uns schon ewig kannten.
Nach dem Essen gingen wir Heim, dort lernte ich dann seine Mitbewohnerin. Sie war sehr nett und man konnte sich gut mit ihr unterhalten. Um 1.00 machten ich und Derek noch einen Spaziergang. Er wollte mit mir Free Climbing gehen. Am Anfang wusste ich nicht recht, aber dann sagte ich zu. Es war eines der aufregendsten aber auch leichtsinnigsten Dinge die ich je getan habe. Wir kletterten einen 50 Meter Kran hinauf. Erst war ich ziemlich ängstlich, aber oben angekommen hatte es sich allein für die Aussicht gelohnt. Man konnte von dort ganz Oxford überblicken. Wir setzten uns und redeten über Gott und die Welt. Dort oben vergaßen wir fast diie Zeit, nach ungefähr drei Stunden kletterten wir wieder hinunter.
Am nächsten Morgen machte Derek mir ein typisch Englisches Frühstück und wir aßen zusammen. Nach dem Essen packte ich meine Sachen. Zum Abschied nahm mich Derek noch mal in den Arm und ich machte mich auf zum Bahnhof.
Am Schalter holte ich mein Ticket nach Brighton ab. In Reading musste ich auf den Zug nach Brighton umsteigen. Dieser fiel aber wegen Gleisarbeiten aus. Ich fragte mich also durch wie ich auf dem besten Weg nach Brighton kommen würde. Es dauerte eine ganze Weile bis man mir sagte ich müsste über London Paddington fahren.
Also stieg ich in den Zug nach London. Dort stieg ich auf den Zug nach Brighton um.
In Brighton angekommen machte ich mich auf die Suche nach dem Hostel, in dem ich die nächsten beiden Nächte bleiben sollte. Dieses war auch nicht schwer zu finden. Leider war die Rezeption nicht besetzt, ich konnte aber meine Sachen erst e
inmal unterstellen. In der Zwischenzeit ging ich runter zum Strand, die Promenade entlang. Dort setzte ich mich in einen kleinen Imbiss und bestellte eine Pizza. Nach dem Essen ging ich zurück zum Hostel, dort checkte ich dann ein. Ich bekam ein Vierbettzimmer im 3. Stock. Dieses Zimmer teilte ich mit mit noch drei weiteren Personen, die ich leider kaum zu Gesicht bekam.
Nachdem ich meine Sachen untergestellt hatte, verabredete ich mich mit Quiche, einem Franzosen. Wir wollte uns am Brighton Pier treffen. Dort angekommen wartete er zusammen mit einem Mäddchen auf mich. später stellte sich herraus, dass sie sein Gast aus Ungarn war. Rita war sehr nett und wir verstanden uns auf Anhieb. Zu dritt gingen wir in die Stadt ein Eis essen. Quiche erzählte mir von seinen Couchsurf Erfahrungen, was sehr interessant war. Später hatte Quiche noch einen wichtigen Termin, also machten ich und Rita zu zweit die Gegend unsicher. Wir gingen eine Weile spazieren und ließen uns anschließend in einem Cafe nieder. Rita erzählte mir von Budapest, von ihrer Reise nach Rom und warum sie lieber allein reist.
Am Abend trafen wir uns mit Ozan, er kam aus der Türkei und besuchte derzeit einen Sprachkurs in Brigton.
Zusammen gingen wir in einen Pub und er lud uns auf einen Drink ein. Wir unterhielten uns sehr gut und lachten viel. Später am Abend gesellte sich auch Quiche wieder zu uns.
Gegen Mitternacht verabschiedeten wir uns von Quiche und Rita, da sie den nächsten Tag wieder Heim fahren würde. Ozan begleitete mich zurück zum Hostel und wir verabredeten uns für den nächsten Abend.
Wieder im Hostel schliefen meine Zimmernachbarn schon. Ich versuchte also so leise wie möglich zu sein. Leider war, das gar nicht so einfach, das mein Bett bei jeder Bewegung quietschtte.
Als ich am nächsten Morgen aufwachte waren alle anderen schon weg, ich machte mich also fertog und verließ das Hostel in Richtung Strand. Dort holte ich mir eine heiße Schokolade und setzte mich ans Meer. Da saß ich erst einmal für fast eine Stunde. Anschließend ging ich runter zum Pier. Dieser war so eine Art Outdoor Casino und Jahrmarkt.
Nachdem ich den Pier wieder verlassen hatte, besuchte ich das Auquarium. Ich war etwas entäuscht, da der Eintritt für das Gebotende etwas zu hoch war. Später machte ich einen Spaziergang durch die Stadt und besuchte den Royal Pavilion. Leider war das Musuem den Tag geschlossen, aber der Park war sehr schön. Ich ging dann etwas tiefer in die Stadt hinein. Irgendwann verlor ich die Orientierung und irrte fast drei Stunden durch die Stadt. Ich dachte eigentlich könnte es nicht so schwer sein, sich hier zurecht zu finden, da man sich nur am Strand orientieren musste. Nur weit und breit war kein Stand zu sehen und mein Stadtplan half mir auch nicht weiter, da darauf nur die City abgebildet war.
Irgendwann kam ich an einer Kirche vorbei, die ich schon mal gesehen hatte und dann wusste ich wieder wo ich war. Am Abend traf ich mich mit Ozan vor dem Kaufhaus und ich lud ihn ein mit auf ein Couchsurf Meeting zukommen. Dieses fand in einem Pub namens "The Nothern Light" statt. Es wurde extra ein Raum gemietet. Dort waren ungefähr 50 Leute aus aller Herren Länder. Ich wusste gar nicht mit wem ich zuerst reden sollte. Ich lernete jede Menge netter Leute kennen, am Schluss blieb ich bei zwei Spaniern hängen. Beide waren sehr nett und ich versuchte mich mit ihnen auf Spanisch zu unterhalten.
Um 1.00 verabschidete ich mich wieder und Ozan brachte mich wieder zum Hostel. Wir verabschiedeten uns und er lud mich ein nach zu sich nach Ankara, wenn ich mal in die Türkei kommen würde.
Am nächsten Morgen checkte ich aus und ging noch mal zum Strand. Den Tag besuchte ich dann auch noch mal den Royal Pavilion. Am Nachmittag machte ich mich dann auf zur Busstation. Dort fuhr dann der Bus wieder nach London. Die Fahrt dauerte knapp 2 Stundsen bis Victoria. Von dort aus wollte ich den Zug nach Barnehurst, einem Vorort von London nehmen. Leider fiel dieser wegen Hochwasser aus. Also musste ich mit der U Bahn erstmal zum Charing Cross fahren. Dort angekommen rief ich Paul, meinen Gastgeber an. Er bat mich einen Zug später zu nehmen, da wir uns dann in der Bahn treffen konnten. Das tat ich dann auch. Als der Zug dann kam war ich wieder voll in die Rush Hour geraten, der Zug war brechend voll.
Da ich Paul nur vom Foto her kannte, wollte ich ihn nicht durch den ganzen Zug suchen, also blieb ich in der Nähe der Tür stehen.
In Barnehurst stieg ich aus und hielt Ausschau nach Paul. Er stieg direkt hinter mir aus dem Zug, da er nur zwei Reihen vor mir gesessen hatte. Er begrüßte mich herzlich und wir gingen zusammen zu ihm nach Haus. Paul war sehr nett und zuvorkommend. Er hatte einen tollen Britischen Akzent und war ziemlich süß.
Das Haus in dem er wohnte lag in einer sehr schönen Gegend, alles war grün und ruhig dort. Paul zog vor kurzem wieder zurück zu seinen Eltern nach dem er sein Studium in Canterbury abgeschlossen hatte.
Bei ihm angekommen, brachte ich meine Sachen in sein Zimmer und wir kochten uns etwas zum Abendbrot, es gab Wraps mit Käse und Hühnchen. Später lernte ich dann auch seine Eltern kennen, beide waren sehr nett. Den Abend verbrachten wir in Pauls Zimmer, wir redeten viel. Er erzählte mir von seinem Trip nach Thailand und zeigte mir ein paar Fotos. Anschließend spielten wir in paar Runden Schach. Geschlafen habe ich in Pauls Bett und er
schlief auf der Couch im Arbeitszimmer.
Am nächsten Morgen frühstückten wir zusammen und danach fuhren wir in die City. Zuerst besuchten wir die Natianal Gallerie. Diese ist ziemlich groß, deshalb schaften wir nicht alle Abteilungen. Am Besten gefielen mir die Bilder von Canaletto, besonders die von Venedig.
Nachdem wir die Gallerie verlassen hatten stiegen wir in die U Bahn nach Camdentown.
Dieser Stadteil gefiel mir sehr gut, da alles sehr bunt war. Paul zeigte mir einige schräge Läden und wir gingen Pizza essen. Im Anschluß besuchten wir Brick Lane, dieser Stadtteil war dem von Camdentown sehr ähnlich, nur nicht so touristenüberflutet. Es gab viele schrille Läden dort. Paul nahm mich mit in paar Buchläden und empfahl mir mehrere Bücher.
Nach einem Spaziergang durch die Straße gingen wir einen Kaffee trinken und unterhielten uns über Literatur.
Hinterher fuhren wir zum Leicester Square und er zeigte mir China Town und Soho.
China Town gefiel mir sehr, es ist das größten Chinesische Viertel in Europa.
Auf dem Heimweg erzählte mir Paul von seiner Unizeit und dass er dabei war ein Buch zu schreiben.
Zu Hause bei ihm hatte seine Mutter schon das Abendessen für uns gekocht. Es gab sehr viel zu Essen, Kartoffeln, Reis, 3 verschiedene Sorten Fleisch, zwei Sorten Gemüse und Kuchen. Hinterher war ich sehr satt.
Den Rest des Abends verbrachten ich und Paul mit Musik hören, Filme schauen, Schach spielen und Reden. Er erzählte mir über seine Couchsurf Erfahrungen und als er hörte das ich Postkarten sammle, schenkte er mir eine die er sich in Valencia verkauft hatte.
Den nächstehn Tag musste Paul arbeiten, also brachte er mich zum Bahnhof und wir verabredeten uns wieder für den Abend.
Ich fuhr mit dem Zug Richtung Westminster. Dort machte ich einen Spaziergang an der Themse runter zum Globe Theater. Da ich ein großer Shakespeare Fan bin hat es mir sehr gut gefallen. Danach traf ich mich mit einem russischen Mädchen auf einem Kaffee. Sie erzählte mir von ihrer Heimatstadt Nischni Nowgorod, es war sehr interessant. Für den Abend verabredetet ich mich mit jemanden aus Birmingham. Er lud mich auf einen Kaffee ein und hinterher waren wir Curry zusammen essen. Das Indische Restaurant befand sich in Camdentown und von dort aus konnte man auf die bunten Häuser draußen schauen. Wir unterhielten uns sehr gut und das Essen war auch sehr lecker. Um 10.00 machte ich mich auf den Rückweg. Wieder bei Paul, gestand er mir, dass er sicht etwas Sorgen gemacht hatte, da ich nicht angerufen habe, dass ich später kommen würde.
Bei ihm im Zimmer schauten wir uns Englische Comidien auf Youtube an. Als ich mich dann bettfertig machte und hinterher wieder ins Zimmer ging, hat Paul schon geschlafen. Er hatte mir aber einen Zettel aufs Kopfkissen gelegt, auf dem Stand "Good Night and sleep well". Ich fand das ziemlich süß.
Den nächsten Tag, brachte Paul mich zum Bahnhof und wir verabschiedeten uns mit einer Umarmung.
Mit dem Zug fuhr ich bis zum Charing Cross und von dort aus nahm ich die U Bahn Richtung Finsbury Park. Dort wollte ich mich mit Anton, meinem neuen Gastgeber treffen. An der Station wartete er auch schon auf mich. Anton begrüßte mich mit einem neuseeländischen Akzent. Mit dem Bus ging es dann weiter zu Antons Haus. Er wohnte in einem typisch englischen Haus, dieses teilte er mit drei weiteren Leuten.
Anton und ich tranken eine Tee bei ihm und später kam eine Freundin bei ihm vornbei. Zusammen besuchten wir ihre Lieblingskneipe.
Martha, war ein sehr nettes Mädchen, sie kommt aus Australien und schrieb gerade an ihrer Masterarbeit. Sie erzählte mir von ihren Plänen nach dem Studium nach Argemntienien zu gehen.
Nachdem wir den Pub verlassen hatte, trafen wir uns mit ein paar Freunden von Anton. Gemeinsam besuchten wir eine kleine Gallerie, in welcher Bilder von Leuten aus der Gegend ausgestellt worden.
Die Austellung war etwas ungewöhlich und die Bilder etwas gewöhnungsbedürftig.
Später am Abend verabschideten wir uns von Antons Freunden und gingen mit Martha zum Japaner. Dort trafen wir uns mit ihrer Mitbewohnerin Maureen und Jenny, sie war gerade aus Schweden angereist. Wir bestellten uns alle einen Jasmintee und warfen eine Blick in die Karte. Ich bestellte mir etwas mit Huhn. Das Gericht wart sehr scharf und schon nach dem ersten Bissen hatte ich das Gefühl gleich Feuer spucken zu müssen.

Nach dem Essen machten ich und Anton uns auf den Heimweg. Geschlafen habe ich im Wohnzimmer auf einer viel zu kleinen Couch. Geschlafen habe ich kaum.
Am nächsten Morgen zeigte mir Anton die Gegend. Wir besuchten e
inen Markt und hinterher gingen wir über einen Friedhof. Dieser war komplett anderes als ich es von Deutschland her kannte. Der Friedhof glich einem Park, wo hier und da mal ein paar Grabsteine standen. Alles war zugewuchert und viele Gräber waren über 100 Jahre alt.
Gegen Mittag traf ich mich mit Martha, Maureen, Jenny und Marthas Polnischer Cousine Kaisha. Sie hatten einen Tisch in einem englischem Teeladen bestellt. Dort hatten wir Mäddels eine Englische Tea Time. Es gab viele verschiedene Sorten Tee und englisches Gebäck. Es war eine sehr interessante, aber auch teure Erfahrung.
Später verabschiedetet sich Martha, weil sie noch an ihrer Abeit schreiben musste. Der Rest von uns machte sich auf in einen der nahegelegenden Parks. Auf dem Weg unterhielt ich mich sehr gut mit Jenny. Als wir den Park erreichten entschieden wir uns Rudern zu gehen. Dort gibt es einen kleinen See auf dem man Rudern gehen k
onnte. Jenny übernahm das Steuer, da sie schon Erfahrung darin hatte.
Am Späten Nachmittag gingen wir zusammen einkaufen, da wir hinterher bei Martha kochen wollten. Zum Abendessen gab es Salat und selbst gemachte Pizzataschen. Bei Abendessen gestalteten wir die Abendplanung. Die Mäddels wollten
in einen Club gehen, also schloss ich mich an.
In dem Club sicherten wir uns Plätze auf einer Eckcouch. Jenny und Maureen fingen sofort an zu tanzen, während wir anderen uns erst mal einen Drink holten. Später tanzten wir dann auch, es war ein riesen Spaß.
Gegen 3.00 brachte mich Martha wieder Heim und ich versuchte es mir auf der Couch bequem zu machen, was mir leider nicht sehr gut gelang.
Am nächsten Tag traf ich mich mit den Mäddels, da wir zur Brick Lane zum Wochenendmarkt wollten. Doch wir waren nicht die einzigen, die diese Idee hatten. Die ganze Straße war voll von Leuten. Es gab mehrere große Hallen mit vielen verschiedenen Ständen.
Gegen Mittag besuchten wir eine Halle, in der es nur Imbissstände gab. Dort gab es wirklich alles von chinesischen bis hin zu indischen Spezialitäten. Ich bestellte mir etwas thailändisches, was leider nicht so schmekte.
Nach dem Essen seilte ich mich ab, da ich genug vom Markttreiben hatte.
Ich lief runter bis zur Liverpool Street. Von dort aus machte ich ein
en Spaziergang durch die Innenstadt, ich verlor ein paar mal die Orientierung, konnte mich dann aber an der U Bahnstationen wieder orientieren.
Irgendwann kam ich am Tower of London an. Von dort aus ging ich an der Themse entlang Richtung London Bridge.
Am Abend traf ich mich mit Anton am Leicester Square an der Figut von Charlie Chaplin. Wir gingen zusammen nach China Town und aßen zu Abend in einem der vielen chinesischen Restaurants. Auf dem Rückweg über den Leicester Square, gerieten wir in eine große Menschenmenge. Später stellte sich herraus, dass es die Premiere vom Film "Righteous Kill" war und Rober De Niro sollte auch dort gewesen sein.
In dieser Nacht durfte ich in Antons Bett schlafen, da er Nachtschicht hatte.
Den nächsten Tag besuchte ich den Hydepark und traf mich mit einem Engländer zum Mittag. Er war sehr nett und lud mich ein. Den Nachmittag besuchte ich Angel, eine Stadteil in der Nähe von Fuinsbury Park.
Den Abend war ich mit einer Italienerin verabredet und wir trafen uns mit zwei Engländern am Piccadilly Circus. Sie luden mich und Valerie auf einen Drink in ihren Liebliengspub ein. Später gesellte sich noch eine New Yorkerin zu uns. Alle waren sehr nett, wir unterhielten uns gut und lachten viel.
Gegen Mitternacht nahm ich den letzten Bus Richtung Finsbury Park. In dem Bus wurde ich von einem Typen angemacht, mir war das sehr unangehm und ich hatte etwas Angst. Ich versuchte ihm klar zumachen das er das lassen sollte. Zum Glück war die nächste Haltestelle meine. Ich stieg aus und rannte zu Antons Haus.
Am darauf folgenden Tag spielte ich den Tourguide für Kaisha, da es ihr erstes Mal in London war und sie bis dahin nur die Gegend kannte.
Ich fuhr mit ihr in die Stadt und zeigte ihr die National Gallerie. Wir besuchten Big Ben und Westminter Abbey. Danach gingen wir an der Themse entlang Richtung London Eye. Zum Mittagessen fuhren wir nach Camdentown und anschließend besuchten wir das Museum für Naturkunde.
Ich und Kaisha konnte uns nicht wirklich unterhalten da sie kaum Englisch sprach und auch kein Deutsch konnte. Aber es war trotzdem sehr nett.
Am Abend waren wir bei Martha zum Essen eingelden. Nach dem Essen brachten mich beide zu Anton. Dort verabschiedeten sie sich von mir, da ich den nächsten Tag abreiste. Anton machte sich gerade fertig für die Arbeit. Er veraschiedetet sich auch von mir, da ich sehr früh raus musste. Ich bedanke mich für alles und ging ins Bett.
Den nächsten Tag musste ich um 6.00 aufstehen und hatte eine halbe Stunde eh mein Bus fuhr.
Ich musste zur Victoria Station, da von dort aus mein Bus zum Flughafen fuhr.
Die Station war nicht leicht zu finden, ich fragte mich bei etlichen Leuten durch. Am Flughafen dauerte die Sicherheitskontrolle wieder ewig und dann wurde ich auch noch rausgezogen, da ich vergessen hatte mein Deo aus der Tasche zu nehmen. Sie machten einige Untersuchungen um festzustellen, dass es keine gefährlichen Flüssigkeiten enthielt.
Nach dem die entlich fertig waren hatte ich noch knapp 10 Minuten um zum Gate zu kommen. Mein Gate war natürlich eines der letzten, ich rannte also los schon mit dem Gedanken spielend den Flug zu verpassen. Aber zum Glück hatte der Flug Verspätung.
Endlich im Flugzeug sitzend ging es dann los wieder nach Hause.
Das war also mein Ausflug nach England im September und es wird sicher nicht mein letzter gewesen sein.










von TheGoodGirl - veröffentlicht in: England - Community: Reisen – rund um die Welt
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Montag, 19. januar 2009 1 19 /01 /2009 09:43
Im April 2008 wollte ich mich für die Internationale Wochen an meiner Fachhochschule eintragen. Die Listen wurden eine Woche vor Beginn ausgehängt. Leider sind die Plätze jedes Jahr begrenzt und wenn man nicht Punkt 8.00 im Foyer der FH steht um sich einzuschreiben, bekommt man nichts mehr ab.
Genau so ging es mir ab dem Tag, ich hatte verschlafen und als ich um 9.30 vor der Liste stand war sie voll. Das hieß für mich, eine Woche frei. Ich überlegte also was ich mit meiner gerade gewonnen Vorlesungfreien Woche anstellen sollte.
Dann fiel mir ein, eine Freundin hatte mir doch mal etwas über dieses Couchsurfing erzählt. Zu Hause checkte ich nochmal die Website, über welche ich vorher nur drüber geflogen war. Es hörte sich alles sehr interessant an und ich dachte mir "warum probierst du das nicht einfach mal aus?". Gesagt getan! Ein Reiseziel war auch schnell gefunden. Da ich schon immer mal nach England wollte, buchte ich spontan einen  Flug nach London.
In einer Woche war es dann so weit, ich packte alles was ich für die Reise brauchte in den Reiserucksack den ich zu Weihnachten bekommen hatte.
Meine Mutter brachte mich in Stendal zum Bahnhof und ich stieg in den Zug nach Berlin. Ich war sehr aufgeregt da es auch das erste mal für mich war, dass ich in einem Flugzeug sitzen würde.
In Berlin Schönefeld angekommen, suchte ich den Schalter zum einchecken. Es dauerte eine ganze Weile ehe ich an der Reihe war. Als ich mein Gepäck verstaut hatte machte ich mich auf zum Sicherhaltsschalter. Dort musste ich auch noch mal eine Weile warten bis es dann endlich zum Gate ging. Dort angelangt dauerte es noch mal knapp 20 Minuten bis wir das Flugzeug besteigen durften.
Im Flieger sicherte ich mir gleich einen Fensterplatz um alles sehen zu können. Nach den Sicherheitsanweisungen, welche ich aufmerksam verfolgte, ging es dann endlich los. Der Start war etwas holprig, aber es hatte was von Achterbahnfahren. Der Flug dauert etwas über eine Stunde und um 16.30 Englischer Zeit landeten wir in London Luton.
Am Gate angekomen folgte ich den restlichen Passagieren zur Gepäckausgabe. Dort traf ich auf einen Jungen aus Oxford und wir unterhielten uns. Beinahe hätte ich sogar meinen Gepäck verpasst. Ich verabschiedete mich und ging raus zu den Bussen. Doch dort standen so viele Busse und ich hatte auch noch kein Ticket. Also stieg ich einfach in einen der Busse und fragte einen Passagier. Ich hatte den richtigen Bus erwischt und fuhr mit diesem zum nächsten Bahnhof. Der Mann, welchen ich nach einer Auskunft gefragte hatte war sehr nett, er half mir beim Ticketkauf und brachte mich anschließend zum Zug.
Der Zug war sehr voll und ich bekam nur noch einen Stehplatz ab. In London hatte ich mich mit Patrick verabredet, einem Kanadier, den ich durch Couchsurfing kennengelernt hatte und bei dem ich die ersten drei Tagen bleiben sollte. Patrick wohnte in Putney, Südwest London.
In London stieg ich am Bahnhof Kings Cross aus. Von dort aus wollte ich mit der U Bahn weiter zur Victoria Station. Sich in der Londoner Tube zurecht zufinden war nicht schwer, da alle Linien bunt gekennzeichnet sind. Leider war ich in die Rush Hour hinnein gerutscht. Es war sehr warm in dem Wagon und ich konnte auch meinen Rucksack nicht abnehmen, da es zu voll war. 
An Victoria wechselte ich den Zug in Richtung Putney. Von dort aus fuhr ich noch mal knapp 10 Minuten. In Putney musste ich auf den Bus umsteigen, was sich als Problem darstellte. Erst brauchte ich ewig um die richtige Bushaltestelle zu finden und dann hielt dort kein Bus, alle fuhren vorbei. Ich muss wohl ziemlich hilflos gewirkt haben, jedenfalls kam einen ältere Frau zu mir rüber und erklärte mir ich müsse die Hand raus halten damit der Bus hält. Das tat ich dann auch und schon hielt der Bus auch.
Es war ein Doppelstockbus, ich setzte mich aber nach unten, da ich meine Haltestelle nicht verpassen wollte. Das wäre aber  unnötig gewesen, da es die Enthaltestelle war.
Patrick wartete schon auf mich. Er begrüßte mich und wir gingen zusammen zu ihm. Er wohnte in einem typisch Englischen Haus. Da es schon spät war kochten wir zusammen Abendessen und schauten einen Film. Den Abend gesellten sich dann noch seine Mitbewohner zu uns. Sie waren alle sehr nett und fragte mich über Deutschland aus. Geschlafen habe ich auf eine Matratze neben Patricks Bett.
Am nächsten Morgen frühstückten wir zusammen. Es gab Toast mit Erdnussbutter.
Anschließend beschlossen wir einen Spaziergang an der Themse zu machen. Was sich aber nicht als einfach gestaltete. Patrick wusste zwar wo die Themse lag, aber dazwischen lagen immer wieder Privatgrundstücke so dass man einen riesen Umweg laufen musste. Patrick wollte eine Abkürzung über einen der vielen Golfplätze nehmen. Ich fand das ziemlich gefährlich, da überall recht und links diese Schilder standen "Look out for the ball". Zum Glück bekamen wir keinen ab. Am Ende des Golfplatzes kamen wir aber nicht weiter und drehten wieder um.
Nach knapp zwei Stunden Suchen kamen wir endlich an der Themse an.
Die Landschaft war sehr schön, aber es war auch ein sehr langer Spaziergang. Wir liefen bis hoch nach Richmond. Leider redeten wir nicht viel, deshalb war es Zeitweise ziemlich langweilig.
Richmond war ein, wie ich finde, sehr schöner Stadteil. Dort suchten wir uns ein Cafe, wo wir uns hinnein setzten. Auf dem Rückweg aßen wir an einem der vielen Imbissstände zu Abend.
Wieder bei Patrick schauten wir noch einen Film und gingen ziemlich zeitig schlafen.
Den nächsten Tag musste Patrick arbeiten. Also machte ich mich allein auf den Weg. Am Nachmittag wollte ich mich mit meinem Englischen Brieffreund Luke treffen. Da ich aber noch etwas Zeit hatte wollte ich vorher ins Museum für Naturkunde. Da war aber wieder das Bus Problem. Ich wusste welche Nummer ich nehmen musste, aber die Stationen wurden nicht richtig angesagt und auf den Plänen standen immer nur die Haupthaltestellen. Also stieg ich ein paar Mal um und fuhr insgesamt bestimmt zwei Stunden Bus. Aber gegen eine kleine Stadtrundfahrt war ja auch nichts einzuwenden.
Dann stieg ich aber auf die U Bahn um Richtung Richmond. Dort wollte ich mich mit Luke treffen. In Richmond ließ er mich dann eine halbe Stunde warten. Dann kam er endlich, er begrüßte mich mit einem süßen Lächeln und einem noch süßerem Britischen Akzent.
Zusammen gingen wir runter zur Themse und setzten uns dort auf eine Bank. Wir verstanden uns super und unterhielten uns eine Weile.
Später gingen wir in eine kleines Restaurant und bestellten uns Nachos. Luke erzählte mir von seinen Plänen Medizin zu studieren und über sein Leben in England. Anschließend lud er mich mich auf einen Drink in einem Englischen Pub ein. Da es aber erst Nachmittag war, war der Laden noch leer. Trotzdem war es sehr nett dort. Wir unterhielten uns über Filme und Musik.
Am späten Nachmittag brachte er mich wieder zur U Bahnstation und wir verabschiedeten uns.
Ich fuhr wieder zu Patrick um meine Sachen abzuholen. Im Anschluss machte ich mich auf dem Weg nach Hatfield um mich mit Scott zu treffen, da ich die nächste drei Tage bei ihm bleiben wollte.
Scott war ein Amerikanischer Austauschstudent und studierte an der Universität in Hatfield. Hatfield lag etwa eine halbe Stunde außerhalb von London. Ich musste also den Zug nehmen. Am Bahnhof angekommen machte ich mich auf die Suche nach der Bushaltestelle. Ich wusste welchen Bus ich nehmen sollte, leider wurde dieser auf der Anzeigetafel nicht angezeigt. Auch nach einer halben Stunde warten kam der Bus nicht, also nahm ich mir ein Taxi.
Im Taxi versuchte ich dem Fahrer zu erklären wo ich hin wollte. Aber entweder konnte oder wollte er mich nicht verstehen. Ich rief also Scott an und reichte ihn an den Taxifahrer weiter und er erklärte ihm wo er mich absetzen sollte.
An der Uni angekommen wartete Scott auch schon auf mich. Er begrüßte mich mit einer Umarmung. Am Eingang zum Unigelände musste ich mich einschreiben, sogar meinen Personalausweis musste ich vorzeigen.
Scott nahm mir meinen Rucksack ab und wir brachten meine Sachen in sein Zimmer. Im Anschluss gingen wir in die Küche. Dort lernte ich ein paar von Scotts Freunden kennen. Sie waren alle sehr nett und wir unterhielten uns gut. Scott kochte mir ein typisch amerikanisches Gericht, Mac and Cheese.
Am Abend meldeten sich noch zwei weitere Cochsurfer bei Scott an. Zwei Amerikanerinen, die gerade aus Paris angereist waren. Sie waren beide sehr nett und wir tauschten unseren Couchsurf Erfahrungen aus. Für mich war es die erste also hörte ich mir interessiert ihre Geschichten an.
Später am Abend trafen wir uns mit Freunden von Scott, quatschten und lachten viel. Geschlafen habe ich bei Scott im Zimmer auf einer Matratze vor seinem Bett. Die beiden anderen Mäddels schliefen bei einer Freundin von ihm.
Am darauf folgendem Tag hatte Scott Vorlesung also machte ich mich zusammen mit Kate, aus Chicago, auf dem Weg nach London. Dort angekommen gingen wir einen Kaffee trinken bevor sich unseren Wege wieder trennten. Gegen Mittag war ich mit einem Österreicher verabredet. Gemeinsam wollten wir eine Sight Seeing Tour durch London machen. Getroffen haben wir uns in der Baker Street. Wir verstanden uns von Anfang an sehr gut und redeten sehr viel. Zusammen fuhren wir mit der U Bahn nach Westminster. Als erstes besuchten wir Big Ben und gingen über die Brücke Richtung London Eye weiter. Wir machten einen Spaziergang an der Themse und gingen anschließend ins Tates, Museum of Modern Art.
Die Ausstellungen waren für uns beide etwas gewöhnungsbedürftig. Da es sich um sehr surrealistische Kunst handelte. Aber man musste es mal gesehen haben. Bei einem "Kunstwerk" waren wir uns nicht sicher. Vladi dachte zuerst das wir uns im Gang geirrt hatten und die dort vielleicht bauten, weil dort nur ein paar Steine aufeinander gestappelt waren. Hinterher stellte sich aber herraus, dass dies wirklich Kunst sein sollte. Das schon sehr witzig.
Nach diesem sehr interessanten Museumsbesuch, machten wir uns auf den Weg zum Britischen Museum. Dieses war schon eher unsere Ding. Am besten gefiel mir die Abteilung für Ägyptologie. Aber auch die anderen Ausstellungen waren sehr interessant.
Im Anschluss machten wir uns auf die Suche nach einer Gaststätte oder einen Restaurant, da wir ziemlichen Hunger hatte. Es war aber nicht sehr leicht etwas passendes und vorallem bezahlbares in der Innenstadt zu finden.
Nach längerem Suchen besuchten wir einen Italiener. Die Gaststätte war in einer Art Kellergewölbe, die Atmosphäre war sehr nett, das Essen leider nicht so. Wir unterhielten uns sehr gut und Vladi erzählte mir von seinem letzten Urlaub in Hong Kong.
Danach machten wir noch einen kleinen Spaziergang in der Stadt. Am späten Nachmittag verabschiedeten wir uns dann und ich fuhr wieder zurück nach Hatfield.
Diesmal fuhr der Bus. Angekommen an der Unoversität traf ich auf einen Frend von Scott, wir unterhielten uns kurs und er brachte mich zurück auf Scotts Zimmer. Scott hatte Pizza bestellt, da ich ihm am Vortag erzählt hatte das ich gerne Pizza esse. Wir aßen zusammen zu Abend und unterhielten uns. Er erzählte mir von seinen Couchsurf Erfahrungen und über die verschieden Länder die er schon bereist hatte.
Nach dem Essen trafen wir uns mit Freunden und spielten Monopoly. Anschließend veranstalteten wir eine Wasserschlacht in den Fluren des Wohnheimes. Es war eine ziemliche Schweinerei, aber sehr lustig. Den Rest der Nach verbrachten wir damit über alles mögliche zu quatschen.
Am nächsten Tag packte ich meine Sachen und Schott brachte mich zur Bushaltestelle. Wir verbschiedeten uns und ich nahm den nächsten Zug nach London.
In London wollte ich mich mit Jean Luc einem Franzosen treffen. Er wohnten in Kennsington in dr Nähe des Olympiastadions. Von Kings Cross aus fuhr ich also mit der U Bahn Richtung High Street Kennsington. Von dort aus fragte ich mich bis zum Olympiastadoin durch.
Jean Luc wohnte über einem Indischem Reastaurant. Er begrüßte mich auf Französich, Küsschen links, Küsschen rechts. Wir verstanden uns ziemlich gut, zumindest am Anfang.
Er und sein Mitbewohner Henry waren gerade dabei Mittagessen zu kochen. Bei Essen unterhielten wir uns sehr gut. Da die beiden für ihre Prüfungen lernen mussten machte ich mich auf den Weg die Gegend etwas zu erkunden. Den Tag kam ich auch endlich dazu das Museum für Naturkunde zu besuchen.
Es war ein sehr großes Gebäude. Die Ausstelung zum Menschlichen Körper war sehr interssant, weil man alles anfassen und auspobueren konnte. Am besten gefiel mir aber die Abteilung der Dinosaurier. Dort war eine T Rex Figur in Lebensgröße ausgestellt, das war wirklich cool.
Anschließend machte ich einen Spaziergang im Hydepark und am Abend erkundete ich High Kennsington. Dieser Stadtteil gefiel mir besonders gut, da es viele verschidene Geschäfte und die Leute auch sehr nett waren.
Als ich wieder bei Jean Luc war, hatte er eine Freundin zum Essen eingeladen. Beim kochen redeten alle nur Französich, da ich aber noch nie Französisch  hatte, verstand ich kein Wort. Bei Essen sprachen sie zwar wieder Englisch, aber da sich alle seit Kindertagen kannten konnte ich auch wieder nicht mitreden. Ich fühlte mich etwas ausgegrenzt und ging den Abend auch relative früh schlafen.
Am nächsten Morgen verabschiedete ich mich sehr früh, ich bedanke mich höflich für alles und ging.
Den Vormittag hatte ich mich noch mal mit Vladi verabredet. Wir wollten zusammen auf den Woc henendmarkt nach Notting Hill. Da ich den Film schon 100 mal gesehen hatte war ich sehr gespannt, wie dieser Stadtteil Londons denn nun in der Realität aussieht. Was mich dann erwartete war eher enttäuschend. Es war alles ziemlich drecking und sah so gar nicht aus wie im Film dargestellt. In Notting Hill machten wir uns auf die Suche nach dem Haus mit der Blauen Tür. Leider fanden wir dieses aber nicht. Dafür sahen wir den Buchladen in dem Hugh in dem Film arbeitete.
Ansonsten kaufte ich mir dort auf dem Markt eine dieser großen Sonnenbrillen, die zu der Zeit inn waren.
Mit Vladi ging ich dann noch Schuhe kaufen, was sich bis zu zwei Stunden hinzog. Aber nicht ich sondern Vladi brauchte so lange um sich für ein Paar zu entscheiden.
Am Nachmittag verabschieden wir uns und ich machte mich wieder auf den Weg zum Flughafen. Ich musste wieder über King Cross fahren. Dort hatte ich Probleme, den richtigen Bahnhof und das vorallem das richtige Gleis zu finden.
Als ich endlich im Zug saß hatte ich Angst meine Haltestelle zu verpassen. Zum Glück stiegen dort aber noch mehr Leute aus, denen ich mich einfach anschloss. Weiter ging es dann mit dem Bus.
Am Flughafen ging dann alles ganz fix und schon war ich wieder auf dem Weg nach Hause.
Dies war also meine erste Couchsurfing Erfahrung und es wird sicher nicht die letzte bleiben.

von TheGoodGirl - veröffentlicht in: England - Community: Reisen – rund um die Welt
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Sonntag, 18. januar 2009 7 18 /01 /2009 13:10
Im August 2007 lernte ich Ju Yeong aus Süd Korea über das Internet kennen. Wir fingen an uns Emails zu schreiben. Sie studierte Kunst in Seoul. In der dritten Mail schrieb sie mir über ihre Pläne ein Reise durch Europa zu machen. Ich fand das sehr interessant und schrieb zurück, dass sie mich ja besuchen kann wenn sie in Deutschland ist. Zwei Emails später teile so mir mit, dass sie Mitte September nach Deutschland kommen würde und mich gern besuchen würde.
Ich war erst mal überrascht, dass es so schnell ging aber lud sie dann zu mir ein. Zwei Wochen lang hörte ich nichts mehr von ihr. Ich hatte schon nicht mehr mit ihr gerechnet, da bekam ich einen Anruf, dass sie auf dem Weg nach Magdeburg sei.
Ich fuhr also nach Magedeburg um sie vom Bahnhof abzuholen. Dort angekommen begrüsste sie mich in Englisch and umarmte mich. Wir gingen zusammen in ein Cafe gegenüber des Bahnhofes und bestellten uns einen Kaffee. Wir redeten viel und sie erzählte mir von ihrer Reise.
Am späten Nachmittag fuhren wir mit dem Zug nach Tangerhütte, wo ich wohne.
Auf dem Weg Heim zeigte ich ihr meine Stadt und sie war sehr angetan.
Zu Hause angekommen zeigte ich ihr unsere Wohnung. Danach kochten wir zusammen Abendessen und sie gab mir ein kleines Geschenk. Es waren vier Koeranische Untersetzer. Etwas später kam meine Mutter Heim. Die beiden verstanden sich auf Anhieb auch wenn
keiner die Sprache des anderen sprechen konnte. Sie verständigten sich mit Händen und Füßen. Meine Mutter, die sich auch sehr für Kunst interessiert holte ihre gesammelten Werke hervor und zeigte diese JuYeong.
JuYeong fing nach einer Weile an mich zu zeichnen, sie hat wirklich Talent wie ich fand.
Am nächsten
Tag machten wir einen Spaziergang und ich zeigte ihr meine Stadt. Für sie war es etwas völlig neues. Da sie noch nie in einer Kleinstadt war. Tangerhütte zählt ca 5000 Einwohner, kein Vergleich mit ihrer Heimatstadt Seoul. JuYeong staunte auch über so viel grün.Wir machten einen kleinen Abstecher in unseren Stadtpark und sie war sehr begeistert. So sehr, dass sie mich fragte ob noch noch einen Tag länger bleiben konnte. Ich stimmte zu. Am Nachmittag musste ich zur Fahrschule, weil ich gerade dabei war meinen Führerschein zu machen. Ich nahm sie einfach mit. Mein Fahrlehrer war sehr begeeistert von JuYeong und fragte sie viel über die Verkehrsverhältnisse in Süd Korea und so entwickelte sich u nsere Fahrtheorie in einen Ausflug nach Süd Korea.
Am Abend machten wir uns wieder auf dem Weg Heim. JuYeong war sehr erstaunt, dass kaum noch Leute auf der Straße zu sehen waren. Ich erklärte ihr, dass Tangerhütte nach 8.00 abends eigentlich immer fast leer gefegt ist.
Bevor wir nach Hause gingen lud ich sie in eine Gaststätte ein und wir aßen Geschnetzeltes und unterhielten uns.
Am nächsten Tag wollte ich ihr Magdeburg zeigen. Da ich noch mal Auto fahren musste, ließ sich mein Fahrlehrer breitschlagen uns danach in Magdeburg abzusetzen.
Als erstes gingen wir in den Zoo. Das Wetter war sehr schön und wir machten jede Menge Fotos. Anschließen gingen wir ins Naturkunde Museum, dort gab es gerade eine Playmobile Austellung, welche es uns angetan hatte.
Gegen Mittag gingen wir zu Pizza Hut und teilten uns eine Pizza. Der Kellner, war sehr angetan von seinem Koreanischem Gast und unterhielt sich nach dem Essen noch eine Weile mit uns. Hinterher gab er uns noch Tipps was ich ihr unbedingt noch zeigen sollte. Nach dem wir Pizza Hut wieder verlassen hatten, zeigte ich ihr denb Rote Horn Park und das Buga Geländen. Später machten wir noch einen Spaziergang an der Elbe und besuchten eine Kunstaustellung im Kloster der lieben Frauen und besuchten den Dom. Am Abend trafen wir uns mit einem Freund von mir. Wir gingen Chinesisch Essen und später lud er uns noch auf einen Drink ein. Am späten Abend fuhren wir wieder Heim. Den nächsten Morgen packte sie ihre Sachen und ich brachte sie zum Bahnhof, dort verabschiedeten wir uns und sich machte sich auf nach Köln.
Wie haben uns danach noch ein paar mal geschrieben, aber leider ist der Kontakt dann irgendwann abgebrochen.
von TheGoodGirl - veröffentlicht in: Brieffreunde - Community: Reisen – rund um die Welt
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