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  • : TheGoodGirl
  • Blog von Ariane
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  • : Ich bin 22 und studiere Sozialmanagement. Ich lache gern und lerne gern neue Leute kennen. Vor ca 3 Jahren habe ich das Reisen für mich entdeckt. Ansonsten lese ich gern, höre Musik gehe ins Kino, mache Sport, sammle Postkarten...

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Sonntag, 18. januar 2009 7 18 /01 /2009 13:10
Im August 2007 lernte ich Ju Yeong aus Süd Korea über das Internet kennen. Wir fingen an uns Emails zu schreiben. Sie studierte Kunst in Seoul. In der dritten Mail schrieb sie mir über ihre Pläne ein Reise durch Europa zu machen. Ich fand das sehr interessant und schrieb zurück, dass sie mich ja besuchen kann wenn sie in Deutschland ist. Zwei Emails später teile so mir mit, dass sie Mitte September nach Deutschland kommen würde und mich gern besuchen würde.
Ich war erst mal überrascht, dass es so schnell ging aber lud sie dann zu mir ein. Zwei Wochen lang hörte ich nichts mehr von ihr. Ich hatte schon nicht mehr mit ihr gerechnet, da bekam ich einen Anruf, dass sie auf dem Weg nach Magdeburg sei.
Ich fuhr also nach Magedeburg um sie vom Bahnhof abzuholen. Dort angekommen begrüsste sie mich in Englisch and umarmte mich. Wir gingen zusammen in ein Cafe gegenüber des Bahnhofes und bestellten uns einen Kaffee. Wir redeten viel und sie erzählte mir von ihrer Reise.
Am späten Nachmittag fuhren wir mit dem Zug nach Tangerhütte, wo ich wohne.
Auf dem Weg Heim zeigte ich ihr meine Stadt und sie war sehr angetan.
Zu Hause angekommen zeigte ich ihr unsere Wohnung. Danach kochten wir zusammen Abendessen und sie gab mir ein kleines Geschenk. Es waren vier Koeranische Untersetzer. Etwas später kam meine Mutter Heim. Die beiden verstanden sich auf Anhieb auch wenn
keiner die Sprache des anderen sprechen konnte. Sie verständigten sich mit Händen und Füßen. Meine Mutter, die sich auch sehr für Kunst interessiert holte ihre gesammelten Werke hervor und zeigte diese JuYeong.
JuYeong fing nach einer Weile an mich zu zeichnen, sie hat wirklich Talent wie ich fand.
Am nächsten
Tag machten wir einen Spaziergang und ich zeigte ihr meine Stadt. Für sie war es etwas völlig neues. Da sie noch nie in einer Kleinstadt war. Tangerhütte zählt ca 5000 Einwohner, kein Vergleich mit ihrer Heimatstadt Seoul. JuYeong staunte auch über so viel grün.Wir machten einen kleinen Abstecher in unseren Stadtpark und sie war sehr begeistert. So sehr, dass sie mich fragte ob noch noch einen Tag länger bleiben konnte. Ich stimmte zu. Am Nachmittag musste ich zur Fahrschule, weil ich gerade dabei war meinen Führerschein zu machen. Ich nahm sie einfach mit. Mein Fahrlehrer war sehr begeeistert von JuYeong und fragte sie viel über die Verkehrsverhältnisse in Süd Korea und so entwickelte sich u nsere Fahrtheorie in einen Ausflug nach Süd Korea.
Am Abend machten wir uns wieder auf dem Weg Heim. JuYeong war sehr erstaunt, dass kaum noch Leute auf der Straße zu sehen waren. Ich erklärte ihr, dass Tangerhütte nach 8.00 abends eigentlich immer fast leer gefegt ist.
Bevor wir nach Hause gingen lud ich sie in eine Gaststätte ein und wir aßen Geschnetzeltes und unterhielten uns.
Am nächsten Tag wollte ich ihr Magdeburg zeigen. Da ich noch mal Auto fahren musste, ließ sich mein Fahrlehrer breitschlagen uns danach in Magdeburg abzusetzen.
Als erstes gingen wir in den Zoo. Das Wetter war sehr schön und wir machten jede Menge Fotos. Anschließen gingen wir ins Naturkunde Museum, dort gab es gerade eine Playmobile Austellung, welche es uns angetan hatte.
Gegen Mittag gingen wir zu Pizza Hut und teilten uns eine Pizza. Der Kellner, war sehr angetan von seinem Koreanischem Gast und unterhielt sich nach dem Essen noch eine Weile mit uns. Hinterher gab er uns noch Tipps was ich ihr unbedingt noch zeigen sollte. Nach dem wir Pizza Hut wieder verlassen hatten, zeigte ich ihr denb Rote Horn Park und das Buga Geländen. Später machten wir noch einen Spaziergang an der Elbe und besuchten eine Kunstaustellung im Kloster der lieben Frauen und besuchten den Dom. Am Abend trafen wir uns mit einem Freund von mir. Wir gingen Chinesisch Essen und später lud er uns noch auf einen Drink ein. Am späten Abend fuhren wir wieder Heim. Den nächsten Morgen packte sie ihre Sachen und ich brachte sie zum Bahnhof, dort verabschiedeten wir uns und sich machte sich auf nach Köln.
Wie haben uns danach noch ein paar mal geschrieben, aber leider ist der Kontakt dann irgendwann abgebrochen.
von TheGoodGirl - veröffentlicht in: Brieffreunde - Community: Reisen – rund um die Welt
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