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  • : TheGoodGirl
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  • : Ich bin 22 und studiere Sozialmanagement. Ich lache gern und lerne gern neue Leute kennen. Vor ca 3 Jahren habe ich das Reisen für mich entdeckt. Ansonsten lese ich gern, höre Musik gehe ins Kino, mache Sport, sammle Postkarten...

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Dienstag, 20. januar 2009 2 20 /01 /2009 10:27
Eigentlich wollte ich mich letzten September mit meiner Thailändischen Brieffreundin in London treffen, da sie für einige Zeit nach England gehen wollte. Ich buchte also ein Ticket über das Internet. Ungefähr einen Monat vor dem Abflugtermin, bekam ich eine Email, dass sie nicht kommen könnte, das es Probleme mit ihrem Visum gäbe, statt dessen würde sie für einige Zeit nach Vietnam gehen.
Da ich das Ticket nicht umtauschen konnte, überlegte ich es verfallen zu lassen. Ich entschied mich aber dann doch zu allein zu fliegen, immerhin hatte ich noch Ferien.
Ganze zwei Wochen wollte ich aber nicht in London verbringen, also suchte ich noch nach anderen Reisezielen. Weil mein Budget begrenzt war schaute ich mich nach Orten in der Nähe von London um. Informieren über Zugverbindungen und Preise tat ich mich im Internet und stellte so eine Reiseroute zusammen.
Mein erstes Reiseziel sollte Oxford werden, dann nach Brighton und den Rest der Zeit wollte ich in London verbringen. Online bestellte ich Zug und Bustickets, da dies billiger als vor Ort war. Außerdem kaufte ich mir eine Oyster Card damit ich Transportmöglichkeiten in London verbilligt nutzen konnte.
Am 3. September war es dann soweit. Ich sollte vom Flughafen Frankfurt Hahn starten. Um 7.00 morgens fuhr mein Zug vom Tangerhütter Bahnhof und ich musste 3 mal umsteigen bis Frankfurt Main Hauptbahnhof.
Bis Braunschweig fuhr ich mit der Regional Bahn und dem Express, von dort aus nahm ich den ICE. Ich mag ICE fahren nicht so sehr, da man ewig suchen muss um einen freien Platz zu finden. Ich musste mindestens 5 Abteile abklappern um einen Sitzplatz zu auszumachen.
In Frankfurt hatte ich 10 Minuten um die Bushaltestelle Richtung Frankfurt Hahn zu finden. Leider brauchte ich etwas länger und verpasste somit den Bus, zum Glück fuhren diese stündlich. Außerdem musste ich festellen das ich schon mindestens drei mal an der Haltestelle vorbei gelaufen war, was mich ärgerte.
Um die Zeit tot zuschlagen bis der nächste Bus fuhr, tauschte ich schon mal meine Euros in Pfund um. Wieder an der Haltestelle angekommen stand auch schon der Bus da, ich verstaute also mein Gepäck und sicherte mir einen Fensterplatz.
Die Fahrt dauerte fast zwei Stunden. Am Flughafen machte ich mich auf die Suche nach dem richtigen Schalter und checkte ein.
Die Sicherheitkontrolle dauerte etwas, aber ich hatte noch genug Zeit um mich zum Gate zu begeben.
Endlich im Flugzeug suchte ich mir einen Fensterplatz. Ich erließ die Sicherheitsanweisungen über mich ergehen und dann ging es endlich los.
Der Flug dauerte nur knapp eine Stunde. Wir kamen sehr gut durch, da die Wetterverhältnisse sehr gut waren. In London Stanstead angekommen, folgte ich dem Rest der Passagiere zur Gepäckausgabe. Es dauerte sehr lange bis mein Rucksack endlich auftauchte. Nachdem ich mein Gepäck wieder hatte, ging ich raus zu den Bussen. Diesmal wusste ich genau mit welchen ich nehmen musste, da ich ja schon ein Ticket hatte. Der Fahrer war sehr nett und half mir beim Verstauen meiner Sachen.
Die Fahrt nach London dauerte ungefährt 2 Stunden und ich nutzte die Zeit um etwas zu schlafen. In London stieg ich an der Victoria Station aus, da ich von dort aus den nächsten Bus nach Oxford nehmen wollte. Leider erwies es sich als sehr schwierig die richtige Haltestelle zu finden. Ich hatte zwar einen Stadtplan und den Namen der Straße auf der sie sich befinden sollte, fand die Busstation aber nicht. Ich fragte also an einem der Ticketschalter am Bahnhof nach. Der Mann dort schien aber auch keine Ahnung zu haben, er drückte mir nur noch einen Stadtplan in die Hand. Nun hatte ich 2 Stadtpläne, aber war immer noch nicht schlauer. Nach einer Weile entdeckte ich eine Haltestelle und fragte einen der rum stehenden Passanten und ich hatte Glück es war die richtige.
Der Bus stand auch schon dort und ich verstaute mein Gepäck, als der Busfaher kam und mein Ticket sehen wollte. Ich zeigte es ihm freundlich und er meinte ich könnte diesen Bus nicht nehmen, da auf meinem Ticket 19.20 stand und dieser Bus aber schon 19,15 fahren würde. Ohne weiter ein Wort an mich zu verliehren nahm er mein Gepäck wieder von der Ablage, stellte es vor mir auf den Bürgersteig und stieg in seinen Bus.
Der nächste Bus fuhr erst wieder 20 Minuten später, deshalb verstand ich sein Problem nicht, zumal der Bus fast leer gewesen war. Ich war aber nicht die einzige, ein Junge musste sogar wieder austeigen weil auf seinem Ticket eine andere Zeit stand.
Der nächsten Bus durften wir aber dann nehmen. Es war ein Doppelstockbus, aber da ich meine Haltestelle nicht verpassen wollte, setzte ich mich nach unten. Der Bus war fast leer, trozdem setze sich der Jungen von vorher mir gegenüber. Er war ziemlich süß, aber wir kamen leider nicht ins Gespräch, lächelten uns aber fortwärend an.
In Oxford stieg er ziemlich zeitig aus und sagte mit einen verschmitztem Lächeln und  einen süßen Englisch Akzent "Goodbye" zu mir.
Ich musste bis zur Endstelle fahren. Dort angekommen rief ich Erwin meinen Gastgeber an. Er wollte mich eigetlich abholen, hatte es aber vergessen. Er versprach mir sich sofort auf den Weg zu machen.
An der Bushaltestelle musste ich über eine Stunde warten. Es war ziemlich kalt und auch schon dunkel. Zum Glück war die Station aber auch nach 21.00 noch sehr belebt. Kurz nach 22.00 kam Erwin dann auch, er begrüßte mich und entschuldigte sich, dass er mich hatte so lange warten lassen. Er nahm mir meinen Rucksack ab und wir gingen Richtung Stadt. Dort trafen wir uns mit einigen seiner Freunde.
Zusammen gingen wir in eine Bar. Erwin lud mich auf einen Drink ein und wir unterhielten uns sehr angeregt. Ich wurde sehr nett von allen aufgenommen und sie waren sehr interessiert mehr über mich zu erfahren.  Besonders angetan hatte es mir David, er kam aus London und studierte in Oxford. Wir verstanden uns super, er war sehr nett und irgendwie richtig süß.
Später unterhielt ich mich mit Carly, es war aber nicht so einfach zu verstehen was sie mir erzählte, das sie einen ziemlich starten Akzent hatte.
Nach einer Weilen verließen wir die Bar wieder und gingen in einen Club. Dort hatten wir ein paar Drinks und unterhielten uns. Um ca 3.00 morgens verließen wir den Club und gingen in den nächsten Imbiss um uns etwas zu Essen zu bestellen. Dieses ließen wir uns einpacken und machten uns auf den Weg zu Dave. Dort aßen wir unsere Pommes und die gekauften Nuggets. Am frühen Morgen verabschiedeten ich und Erwin uns und wir machten uns auf dem Heimweg. Er wohnte im Studentenwohnheim der Brooks Universität. Erwin zeigte mir mein Zimmer und ich fiel auch sofort ins Bett. Nach knapp drei Stunden Schlaf stand ich auf und machte mich fertig.
Erwin hatte die Wohnung schon längst verlassen, da er arbeiten musste. Auf dem Küchentisch lag ein Stadptplan, ein Hausschlüssel und ein Zettel von Erwin, dass er gegen 3.00 wieder da wäre und ich mir bis dahin einen schön Tag machen sollte! Ich nahm mir also die Karte und den Schlüsse und machte mich auf die Gegend zu erkunden. Ich lief Richtung Vorstadt. Die Gegend war sehr schön, es gab viele Parks und neben den kleinen englischen Häuschen gab es auch viele kleine Geschäfte.
Am späten Vormittag ging ich Richtung Innenstadt, dort besuchte ich den Botanischen Garten. Dieser war nicht sehr groß, aber ganz schön. Gegen Mittag traf ich mit mit Marlies, eine Österreicherin. Sie machte gerade ein Au Pair Jahr in Oxford. Zusammen gingen wir Richtung Cornmarket, wo wir uns in einen kleinen Laden setzten und dort Mittag aßen. Die Baguettes dort waren sehe lecker und auch der Wirt war sehr nett und wir unterhielten uns eine Weile mit ihm. Später gingen wir noch einen Kaffee trinken. Am Nachmittag verabschiedeten wir uns, verabredeten uns aber für den Abend.
Wieder zu Haus angekommen, lernte ich Richard, Erwins Mitbewohner kennen.Leider musste er uns auch gleich wieder verlassen. Erwin war den Nachmittag sehr müde, da er die Nacht kaum geschlafen hatte. Er entschuldigte sich bei mir, dass er nicht für mich da sein konnte, aber er versprach mir auch sich den nächsten Tag Zeit für mich zu nehmen.
Für den Rest des Tages lies ich Erwin schlafen und verabredete mich mit Frazer, einem Australier. Wir trafen uns am Kreisverkehr vor der Innenstadt. Frazer zeigte mir die Stadt und sein College. Er erklärte mir auch einige Sachen zur Oxford Universität. Was ich vorher nicht wusste war das es 39 verschiedene Colleges gibt die in der ganzen Stadt verteilt sind.
Am Späten Nachmittag trafen wir uns mit einigen Freunden von ihm im Music Park. Dort treffen sie sich jede Woche zum Frisbee spielen. Ich durfte sogar mitspielen. Die Regeln waren etwas kompliziert und es war ziemlich anstrengend, aber es machte sehr viel Spaß. Die Leute waren alle sehr nett zu mir und hinterher unterhielten wir uns noch etwas.
Anschließend lud mich Frazer zu sich zum Abendessen ein. Dort lernte ich seine Mitbewohnerin kennen, sie kam aus San Diego und wir unterhielten uns sehr gut.
Nach dem Essen verabschiedete ich mich und ging zurück zum Cornmarket, wo ich mich mit Marlies traf. Zusammen gingen wir in eine Bar, wo wir auf ein paar Leute aus ihrem Sprachkurs trafen. Es waren fast alles Österreicher und Deutsche. Wir tranken etwas und unterhielten uns. Gegen Mitternacht machte ich mich auf den Weg Heim. Da die Busse zu dieser Zeit nur stündlich fuhren und ich gerade einen verpasst hatte entschied ich mich zu laufen.
Ich lief etwas eine halbe Stunde, die letzten 10 Minuten waren etwas unheimlich, da ich durch einen der Parks laufen musste.
Am nächste Morgen frühstückten ich und Erwin zusammen. Er machte mir ein Porrige, eine Art Haferbrei auf Englische Art.
Nach dem Essen zeigte Erwin mir seine Universität, der Campus war riesig. Anschließend gingen wir in die Stadt. Wir wollten uns ein College von innen ansehen, leider standen vor jedem Eingang Wachleute. Irgendwie gelang es uns doch uns hineinzuschleichen. Wir kamen zwar nur auf den Hof, aber es war trotzdem sehenswert.
Später gingen wir ins Museum für Naturkunde, es war sehr interessant. Im Anschluss gingen wir in einen Pub etwas trinken. Dort bekam ich ein Freigetränk, weil ich dem Barkeeper erzählte, dass ich aus Deutschland sei.
Ich und Erwin unterhielten uns sehr gut. Er ist ein sehr lustiger Mensch und wir lachten viel. Er erzählte mir wie er vor ein paar Tagen von einem Eichhörnchen angegriffen wurde. Die Art wie er es erzählte, ich hab mich fast  weggeschmissen.
Zum Mittagessen gingen wir Heim und kochten zusammen. Ich schnitt Zwiebel und musste die ganze Zeit heulen und Erwin  hat mich die ganze Zeit mit aufgezogen. Am Nachmittag wollte ich mich mit Mikko, meinem neuen Gastgeber treffen. Erwin brachte mich hin, um sicher zustellen, dass ich gut ankommen würde. Mikko wohnte in einem Reihenhaus zusammen mit drei anderen Leuten. Ich und Mikko tranken eine Tee zusammen und redeten.
Er war ein sehr ruhiger Typ, aber trotzdem sehr nett. Am späten Nachmittag wollte er zum Sport gehen und wir verabredeten uns für den Abend in der Stadt.
Ich machte einen kleinen Spaziergang in der Gegend bevor ich mich auf der Cowley Road Richtung Stadt machte. Diese Straße gefiel mir sehr, weil dort so viele Kulturen auf einander prallten. An jeder Ecke gab es kleine Läden und Gaststätten aus allen möglichen Ländern.
In der Stadt angekommen setzte ich mich in ein Starbucks Cafe und bestellte mir eine heiße Schokolade. Danach traf ich mich wieder mit Mikko. Zusammen gingen wir zu einem Couchsurf Meeting, wo ich Marlise und Erwin wieder traf. Außerdem lernten wir Leute aus Österreich, Australien, Litauen und Deutschland kennen. Alle waren sehr nett. Erwin stellte mir seinen neuen Gast George vor, er kam aus Dreseden und hatte einen total niedlichen Englischen Akzent. Es hörte sich an, als ob ein "Kiwi" aus Neuseeland mit einem sprach.
Bei dem Treffen lernte ich Regina kennen, sie lud mich und Mikko zu einer Führung durch die Oxford Universität am nächsten Tag ein.
Es war ein sehr schöner Abend wir tranken, unterhielten uns und tanzten. Gegen 2.00 Uhr machten Mikko und ich uns zurück auf dem Heimweg.
Ich hatte mein eigenes Zimmer und konnte am nächsten Morgen ausschlafen. Gegen Mittag trafen wir uns mit Regina am Cornmarket.
Zusammen gingen zur Universität. Als normaler Tourist kommt man nur in das Hauptgebäude der Uni und dann gegen eine wie ich finde ziemlich hohen Eintritspreis. Man kann sich aber nur die Räume ansehen in denen damals Harry Potter gedreht wurde.
Da Regina an der Universität studiert, durfte ich als ihr Gast die Uni betreten und brauchte keinen Eintritt bezahlen. Sie zeigte uns die Hauphalle und den Readiing Room. Außerdem durften wir mit in die Bodleian Library, die älteste der 30 Bibliotheken der Universität. Anschließend machte Regina mit uns eine Führung durch die Kellergewölbe der Universität. Ich hatte es mir irgendwie anderes vorgestellt, eigentlich werden dort unten nur die ganzen Bücher gelagert, welche nicht für alle freigegeben sind. Regina erklärte uns dann das System mit welchen man an diese Bücher kommt. Es gibt in der Bibliothek solche Rollen in denen man bestimmte Code geben muss und dann bekommt man das passende Buch. Ich kannte das noch aus irgendwelchen Filme, wusste aber nicht das es das wirklich gib
t. Regina wusste sehr viel über die Universität und gab einen sehr guten Tourguide ab.
Im Anschluss zeigte sie uns noch den Blackwell Buchladen, der größte Buchladen Oxfords. Dort trafen wir auf George und Marlise. Zusammen gingen wir ein paar andere Couchsurfer zum Mittag treffen, in den Gardens. Wir saßen draußen im Hof, weil das Wetter sehr schön war. In der Gaststätte bekamen wir sogar ein Couchsurfer Rabatt.
Etwas später fing es dann an zu regnen und wir spannten unsere Regenschirme auf.
Am Nachmittag traf ich mich mit meinem neuen Gastgeber Derek am Carfax Tower. Da es sehr stark regnete gingen wir in ein Cafe und Derek lud mich auf eine heiße Schokolade ein. Wir unterhielten uns sehr angeregt und er war ein sehr interessanter Gesprächspartner.
Anschließend brachten wir meine Sachen zu ihm und machten einen Spaziergang. Er zeigte mir sein College, es ist eines der ältesten in Oxford. Wir besuchten den Innenhof und er erklärte mir das es einer der ruhigsten Orte in ganz Oxford sein, da der Straßenlärm drüberhin weg geht. Er zeigte mir außerdem den Speiseraum der Universität und ein paar andere Räume. Am Abend gingen wir ins Fitness Center der Brooks University. Dort gab er mir ein Kletterkurs. Derek ist ein erfahrender Kletterer und praktiziere sogar Free Climbing. Ich hatte im Klettern nicht so viele Erfahrungen, aber es machte wahnsinnig viel Spaß. Nach der ganzen Anstrengung besuchten wir Dereks Lieblingsinder. Derek bestellte richtig viel und wir probierten von jedem etwas. Das Essen war sehr lecker. Wir saßen dort mehr als zwei Stunden, aßen und redeten. Ich konnte mit ihm über alles reden, es war als ob wir uns schon ewig kannten.
Nach dem Essen gingen wir Heim, dort lernte ich dann seine Mitbewohnerin. Sie war sehr nett und man konnte sich gut mit ihr unterhalten. Um 1.00 machten ich und Derek noch einen Spaziergang. Er wollte mit mir Free Climbing gehen. Am Anfang wusste ich nicht recht, aber dann sagte ich zu. Es war eines der aufregendsten aber auch leichtsinnigsten Dinge die ich je getan habe. Wir kletterten einen 50 Meter Kran hinauf. Erst war ich ziemlich ängstlich, aber oben angekommen hatte es sich allein für die Aussicht gelohnt. Man konnte von dort ganz Oxford überblicken. Wir setzten uns und redeten über Gott und die Welt. Dort oben vergaßen wir fast diie Zeit, nach ungefähr drei Stunden kletterten wir wieder hinunter.
Am nächsten Morgen machte Derek mir ein typisch Englisches Frühstück und wir aßen zusammen. Nach dem Essen packte ich meine Sachen. Zum Abschied nahm mich Derek noch mal in den Arm und ich machte mich auf zum Bahnhof.
Am Schalter holte ich mein Ticket nach Brighton ab. In Reading musste ich auf den Zug nach Brighton umsteigen. Dieser fiel aber wegen Gleisarbeiten aus. Ich fragte mich also durch wie ich auf dem besten Weg nach Brighton kommen würde. Es dauerte eine ganze Weile bis man mir sagte ich müsste über London Paddington fahren.
Also stieg ich in den Zug nach London. Dort stieg ich auf den Zug nach Brighton um.
In Brighton angekommen machte ich mich auf die Suche nach dem Hostel, in dem ich die nächsten beiden Nächte bleiben sollte. Dieses war auch nicht schwer zu finden. Leider war die Rezeption nicht besetzt, ich konnte aber meine Sachen erst e
inmal unterstellen. In der Zwischenzeit ging ich runter zum Strand, die Promenade entlang. Dort setzte ich mich in einen kleinen Imbiss und bestellte eine Pizza. Nach dem Essen ging ich zurück zum Hostel, dort checkte ich dann ein. Ich bekam ein Vierbettzimmer im 3. Stock. Dieses Zimmer teilte ich mit mit noch drei weiteren Personen, die ich leider kaum zu Gesicht bekam.
Nachdem ich meine Sachen untergestellt hatte, verabredete ich mich mit Quiche, einem Franzosen. Wir wollte uns am Brighton Pier treffen. Dort angekommen wartete er zusammen mit einem Mäddchen auf mich. später stellte sich herraus, dass sie sein Gast aus Ungarn war. Rita war sehr nett und wir verstanden uns auf Anhieb. Zu dritt gingen wir in die Stadt ein Eis essen. Quiche erzählte mir von seinen Couchsurf Erfahrungen, was sehr interessant war. Später hatte Quiche noch einen wichtigen Termin, also machten ich und Rita zu zweit die Gegend unsicher. Wir gingen eine Weile spazieren und ließen uns anschließend in einem Cafe nieder. Rita erzählte mir von Budapest, von ihrer Reise nach Rom und warum sie lieber allein reist.
Am Abend trafen wir uns mit Ozan, er kam aus der Türkei und besuchte derzeit einen Sprachkurs in Brigton.
Zusammen gingen wir in einen Pub und er lud uns auf einen Drink ein. Wir unterhielten uns sehr gut und lachten viel. Später am Abend gesellte sich auch Quiche wieder zu uns.
Gegen Mitternacht verabschiedeten wir uns von Quiche und Rita, da sie den nächsten Tag wieder Heim fahren würde. Ozan begleitete mich zurück zum Hostel und wir verabredeten uns für den nächsten Abend.
Wieder im Hostel schliefen meine Zimmernachbarn schon. Ich versuchte also so leise wie möglich zu sein. Leider war, das gar nicht so einfach, das mein Bett bei jeder Bewegung quietschtte.
Als ich am nächsten Morgen aufwachte waren alle anderen schon weg, ich machte mich also fertog und verließ das Hostel in Richtung Strand. Dort holte ich mir eine heiße Schokolade und setzte mich ans Meer. Da saß ich erst einmal für fast eine Stunde. Anschließend ging ich runter zum Pier. Dieser war so eine Art Outdoor Casino und Jahrmarkt.
Nachdem ich den Pier wieder verlassen hatte, besuchte ich das Auquarium. Ich war etwas entäuscht, da der Eintritt für das Gebotende etwas zu hoch war. Später machte ich einen Spaziergang durch die Stadt und besuchte den Royal Pavilion. Leider war das Musuem den Tag geschlossen, aber der Park war sehr schön. Ich ging dann etwas tiefer in die Stadt hinein. Irgendwann verlor ich die Orientierung und irrte fast drei Stunden durch die Stadt. Ich dachte eigentlich könnte es nicht so schwer sein, sich hier zurecht zu finden, da man sich nur am Strand orientieren musste. Nur weit und breit war kein Stand zu sehen und mein Stadtplan half mir auch nicht weiter, da darauf nur die City abgebildet war.
Irgendwann kam ich an einer Kirche vorbei, die ich schon mal gesehen hatte und dann wusste ich wieder wo ich war. Am Abend traf ich mich mit Ozan vor dem Kaufhaus und ich lud ihn ein mit auf ein Couchsurf Meeting zukommen. Dieses fand in einem Pub namens "The Nothern Light" statt. Es wurde extra ein Raum gemietet. Dort waren ungefähr 50 Leute aus aller Herren Länder. Ich wusste gar nicht mit wem ich zuerst reden sollte. Ich lernete jede Menge netter Leute kennen, am Schluss blieb ich bei zwei Spaniern hängen. Beide waren sehr nett und ich versuchte mich mit ihnen auf Spanisch zu unterhalten.
Um 1.00 verabschidete ich mich wieder und Ozan brachte mich wieder zum Hostel. Wir verabschiedeten uns und er lud mich ein nach zu sich nach Ankara, wenn ich mal in die Türkei kommen würde.
Am nächsten Morgen checkte ich aus und ging noch mal zum Strand. Den Tag besuchte ich dann auch noch mal den Royal Pavilion. Am Nachmittag machte ich mich dann auf zur Busstation. Dort fuhr dann der Bus wieder nach London. Die Fahrt dauerte knapp 2 Stundsen bis Victoria. Von dort aus wollte ich den Zug nach Barnehurst, einem Vorort von London nehmen. Leider fiel dieser wegen Hochwasser aus. Also musste ich mit der U Bahn erstmal zum Charing Cross fahren. Dort angekommen rief ich Paul, meinen Gastgeber an. Er bat mich einen Zug später zu nehmen, da wir uns dann in der Bahn treffen konnten. Das tat ich dann auch. Als der Zug dann kam war ich wieder voll in die Rush Hour geraten, der Zug war brechend voll.
Da ich Paul nur vom Foto her kannte, wollte ich ihn nicht durch den ganzen Zug suchen, also blieb ich in der Nähe der Tür stehen.
In Barnehurst stieg ich aus und hielt Ausschau nach Paul. Er stieg direkt hinter mir aus dem Zug, da er nur zwei Reihen vor mir gesessen hatte. Er begrüßte mich herzlich und wir gingen zusammen zu ihm nach Haus. Paul war sehr nett und zuvorkommend. Er hatte einen tollen Britischen Akzent und war ziemlich süß.
Das Haus in dem er wohnte lag in einer sehr schönen Gegend, alles war grün und ruhig dort. Paul zog vor kurzem wieder zurück zu seinen Eltern nach dem er sein Studium in Canterbury abgeschlossen hatte.
Bei ihm angekommen, brachte ich meine Sachen in sein Zimmer und wir kochten uns etwas zum Abendbrot, es gab Wraps mit Käse und Hühnchen. Später lernte ich dann auch seine Eltern kennen, beide waren sehr nett. Den Abend verbrachten wir in Pauls Zimmer, wir redeten viel. Er erzählte mir von seinem Trip nach Thailand und zeigte mir ein paar Fotos. Anschließend spielten wir in paar Runden Schach. Geschlafen habe ich in Pauls Bett und er
schlief auf der Couch im Arbeitszimmer.
Am nächsten Morgen frühstückten wir zusammen und danach fuhren wir in die City. Zuerst besuchten wir die Natianal Gallerie. Diese ist ziemlich groß, deshalb schaften wir nicht alle Abteilungen. Am Besten gefielen mir die Bilder von Canaletto, besonders die von Venedig.
Nachdem wir die Gallerie verlassen hatten stiegen wir in die U Bahn nach Camdentown.
Dieser Stadteil gefiel mir sehr gut, da alles sehr bunt war. Paul zeigte mir einige schräge Läden und wir gingen Pizza essen. Im Anschluß besuchten wir Brick Lane, dieser Stadtteil war dem von Camdentown sehr ähnlich, nur nicht so touristenüberflutet. Es gab viele schrille Läden dort. Paul nahm mich mit in paar Buchläden und empfahl mir mehrere Bücher.
Nach einem Spaziergang durch die Straße gingen wir einen Kaffee trinken und unterhielten uns über Literatur.
Hinterher fuhren wir zum Leicester Square und er zeigte mir China Town und Soho.
China Town gefiel mir sehr, es ist das größten Chinesische Viertel in Europa.
Auf dem Heimweg erzählte mir Paul von seiner Unizeit und dass er dabei war ein Buch zu schreiben.
Zu Hause bei ihm hatte seine Mutter schon das Abendessen für uns gekocht. Es gab sehr viel zu Essen, Kartoffeln, Reis, 3 verschiedene Sorten Fleisch, zwei Sorten Gemüse und Kuchen. Hinterher war ich sehr satt.
Den Rest des Abends verbrachten ich und Paul mit Musik hören, Filme schauen, Schach spielen und Reden. Er erzählte mir über seine Couchsurf Erfahrungen und als er hörte das ich Postkarten sammle, schenkte er mir eine die er sich in Valencia verkauft hatte.
Den nächstehn Tag musste Paul arbeiten, also brachte er mich zum Bahnhof und wir verabredeten uns wieder für den Abend.
Ich fuhr mit dem Zug Richtung Westminster. Dort machte ich einen Spaziergang an der Themse runter zum Globe Theater. Da ich ein großer Shakespeare Fan bin hat es mir sehr gut gefallen. Danach traf ich mich mit einem russischen Mädchen auf einem Kaffee. Sie erzählte mir von ihrer Heimatstadt Nischni Nowgorod, es war sehr interessant. Für den Abend verabredetet ich mich mit jemanden aus Birmingham. Er lud mich auf einen Kaffee ein und hinterher waren wir Curry zusammen essen. Das Indische Restaurant befand sich in Camdentown und von dort aus konnte man auf die bunten Häuser draußen schauen. Wir unterhielten uns sehr gut und das Essen war auch sehr lecker. Um 10.00 machte ich mich auf den Rückweg. Wieder bei Paul, gestand er mir, dass er sicht etwas Sorgen gemacht hatte, da ich nicht angerufen habe, dass ich später kommen würde.
Bei ihm im Zimmer schauten wir uns Englische Comidien auf Youtube an. Als ich mich dann bettfertig machte und hinterher wieder ins Zimmer ging, hat Paul schon geschlafen. Er hatte mir aber einen Zettel aufs Kopfkissen gelegt, auf dem Stand "Good Night and sleep well". Ich fand das ziemlich süß.
Den nächsten Tag, brachte Paul mich zum Bahnhof und wir verabschiedeten uns mit einer Umarmung.
Mit dem Zug fuhr ich bis zum Charing Cross und von dort aus nahm ich die U Bahn Richtung Finsbury Park. Dort wollte ich mich mit Anton, meinem neuen Gastgeber treffen. An der Station wartete er auch schon auf mich. Anton begrüßte mich mit einem neuseeländischen Akzent. Mit dem Bus ging es dann weiter zu Antons Haus. Er wohnte in einem typisch englischen Haus, dieses teilte er mit drei weiteren Leuten.
Anton und ich tranken eine Tee bei ihm und später kam eine Freundin bei ihm vornbei. Zusammen besuchten wir ihre Lieblingskneipe.
Martha, war ein sehr nettes Mädchen, sie kommt aus Australien und schrieb gerade an ihrer Masterarbeit. Sie erzählte mir von ihren Plänen nach dem Studium nach Argemntienien zu gehen.
Nachdem wir den Pub verlassen hatte, trafen wir uns mit ein paar Freunden von Anton. Gemeinsam besuchten wir eine kleine Gallerie, in welcher Bilder von Leuten aus der Gegend ausgestellt worden.
Die Austellung war etwas ungewöhlich und die Bilder etwas gewöhnungsbedürftig.
Später am Abend verabschideten wir uns von Antons Freunden und gingen mit Martha zum Japaner. Dort trafen wir uns mit ihrer Mitbewohnerin Maureen und Jenny, sie war gerade aus Schweden angereist. Wir bestellten uns alle einen Jasmintee und warfen eine Blick in die Karte. Ich bestellte mir etwas mit Huhn. Das Gericht wart sehr scharf und schon nach dem ersten Bissen hatte ich das Gefühl gleich Feuer spucken zu müssen.

Nach dem Essen machten ich und Anton uns auf den Heimweg. Geschlafen habe ich im Wohnzimmer auf einer viel zu kleinen Couch. Geschlafen habe ich kaum.
Am nächsten Morgen zeigte mir Anton die Gegend. Wir besuchten e
inen Markt und hinterher gingen wir über einen Friedhof. Dieser war komplett anderes als ich es von Deutschland her kannte. Der Friedhof glich einem Park, wo hier und da mal ein paar Grabsteine standen. Alles war zugewuchert und viele Gräber waren über 100 Jahre alt.
Gegen Mittag traf ich mich mit Martha, Maureen, Jenny und Marthas Polnischer Cousine Kaisha. Sie hatten einen Tisch in einem englischem Teeladen bestellt. Dort hatten wir Mäddels eine Englische Tea Time. Es gab viele verschiedene Sorten Tee und englisches Gebäck. Es war eine sehr interessante, aber auch teure Erfahrung.
Später verabschiedetet sich Martha, weil sie noch an ihrer Abeit schreiben musste. Der Rest von uns machte sich auf in einen der nahegelegenden Parks. Auf dem Weg unterhielt ich mich sehr gut mit Jenny. Als wir den Park erreichten entschieden wir uns Rudern zu gehen. Dort gibt es einen kleinen See auf dem man Rudern gehen k
onnte. Jenny übernahm das Steuer, da sie schon Erfahrung darin hatte.
Am Späten Nachmittag gingen wir zusammen einkaufen, da wir hinterher bei Martha kochen wollten. Zum Abendessen gab es Salat und selbst gemachte Pizzataschen. Bei Abendessen gestalteten wir die Abendplanung. Die Mäddels wollten
in einen Club gehen, also schloss ich mich an.
In dem Club sicherten wir uns Plätze auf einer Eckcouch. Jenny und Maureen fingen sofort an zu tanzen, während wir anderen uns erst mal einen Drink holten. Später tanzten wir dann auch, es war ein riesen Spaß.
Gegen 3.00 brachte mich Martha wieder Heim und ich versuchte es mir auf der Couch bequem zu machen, was mir leider nicht sehr gut gelang.
Am nächsten Tag traf ich mich mit den Mäddels, da wir zur Brick Lane zum Wochenendmarkt wollten. Doch wir waren nicht die einzigen, die diese Idee hatten. Die ganze Straße war voll von Leuten. Es gab mehrere große Hallen mit vielen verschiedenen Ständen.
Gegen Mittag besuchten wir eine Halle, in der es nur Imbissstände gab. Dort gab es wirklich alles von chinesischen bis hin zu indischen Spezialitäten. Ich bestellte mir etwas thailändisches, was leider nicht so schmekte.
Nach dem Essen seilte ich mich ab, da ich genug vom Markttreiben hatte.
Ich lief runter bis zur Liverpool Street. Von dort aus machte ich ein
en Spaziergang durch die Innenstadt, ich verlor ein paar mal die Orientierung, konnte mich dann aber an der U Bahnstationen wieder orientieren.
Irgendwann kam ich am Tower of London an. Von dort aus ging ich an der Themse entlang Richtung London Bridge.
Am Abend traf ich mich mit Anton am Leicester Square an der Figut von Charlie Chaplin. Wir gingen zusammen nach China Town und aßen zu Abend in einem der vielen chinesischen Restaurants. Auf dem Rückweg über den Leicester Square, gerieten wir in eine große Menschenmenge. Später stellte sich herraus, dass es die Premiere vom Film "Righteous Kill" war und Rober De Niro sollte auch dort gewesen sein.
In dieser Nacht durfte ich in Antons Bett schlafen, da er Nachtschicht hatte.
Den nächsten Tag besuchte ich den Hydepark und traf mich mit einem Engländer zum Mittag. Er war sehr nett und lud mich ein. Den Nachmittag besuchte ich Angel, eine Stadteil in der Nähe von Fuinsbury Park.
Den Abend war ich mit einer Italienerin verabredet und wir trafen uns mit zwei Engländern am Piccadilly Circus. Sie luden mich und Valerie auf einen Drink in ihren Liebliengspub ein. Später gesellte sich noch eine New Yorkerin zu uns. Alle waren sehr nett, wir unterhielten uns gut und lachten viel.
Gegen Mitternacht nahm ich den letzten Bus Richtung Finsbury Park. In dem Bus wurde ich von einem Typen angemacht, mir war das sehr unangehm und ich hatte etwas Angst. Ich versuchte ihm klar zumachen das er das lassen sollte. Zum Glück war die nächste Haltestelle meine. Ich stieg aus und rannte zu Antons Haus.
Am darauf folgenden Tag spielte ich den Tourguide für Kaisha, da es ihr erstes Mal in London war und sie bis dahin nur die Gegend kannte.
Ich fuhr mit ihr in die Stadt und zeigte ihr die National Gallerie. Wir besuchten Big Ben und Westminter Abbey. Danach gingen wir an der Themse entlang Richtung London Eye. Zum Mittagessen fuhren wir nach Camdentown und anschließend besuchten wir das Museum für Naturkunde.
Ich und Kaisha konnte uns nicht wirklich unterhalten da sie kaum Englisch sprach und auch kein Deutsch konnte. Aber es war trotzdem sehr nett.
Am Abend waren wir bei Martha zum Essen eingelden. Nach dem Essen brachten mich beide zu Anton. Dort verabschiedeten sie sich von mir, da ich den nächsten Tag abreiste. Anton machte sich gerade fertig für die Arbeit. Er veraschiedetet sich auch von mir, da ich sehr früh raus musste. Ich bedanke mich für alles und ging ins Bett.
Den nächsten Tag musste ich um 6.00 aufstehen und hatte eine halbe Stunde eh mein Bus fuhr.
Ich musste zur Victoria Station, da von dort aus mein Bus zum Flughafen fuhr.
Die Station war nicht leicht zu finden, ich fragte mich bei etlichen Leuten durch. Am Flughafen dauerte die Sicherheitskontrolle wieder ewig und dann wurde ich auch noch rausgezogen, da ich vergessen hatte mein Deo aus der Tasche zu nehmen. Sie machten einige Untersuchungen um festzustellen, dass es keine gefährlichen Flüssigkeiten enthielt.
Nach dem die entlich fertig waren hatte ich noch knapp 10 Minuten um zum Gate zu kommen. Mein Gate war natürlich eines der letzten, ich rannte also los schon mit dem Gedanken spielend den Flug zu verpassen. Aber zum Glück hatte der Flug Verspätung.
Endlich im Flugzeug sitzend ging es dann los wieder nach Hause.
Das war also mein Ausflug nach England im September und es wird sicher nicht mein letzter gewesen sein.










von TheGoodGirl - veröffentlicht in: England - Community: Reisen – rund um die Welt
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